Fusion
Psion schafft Allianz gegen Microsoft

Symbian bringt das Internet in die Hosentasche. Eine neue Software soll Standard für Generation von Handys und tragbaren Computern werden.

LONDON. Der Chef der britischen Psion Plc., David Levin, hat sich in einem Gespräch mit dem Handelsblatt für einen Börsengang der Softwareschmiede Symbian ausgesprochen. Die von dem Gemeinschaftsunternehmen Symbian entwickelte Betriebssoftware soll nach dem Willen ihrer Initiatoren Standard für die nächste Generation von Handys und tragbaren Computern werden. Wer sich in diesem Markt durchsetzt, besitzt nach Auffassung von Analysten eine Lizenz zum Gelddrucken. Als schärfsten Konkurrenten macht Levin Microsoft aus, deren Geschäftspraktiken er für "sehr aggressiv" hält.



Gemeinsam mit den Riesen der Handy-Branche, Nokia, Ericsson, Motorola und Matsushita hat Psion 1998 das Symbian-Gemeinschaftsunternehmen gegründet, an dem der britische Hersteller von Kleincomputern mit 28 % den größten Anteil hält. Ein Misserfolg von Symbian ist nicht zu befürchten, da die Joint-Venture-Partner gleichzeitig auch Symbian-Kunden sind. Alle Handy-Hersteller sind dabei, auf der Basis der neuen Symbian-Software neue Produkte anzubieten.



Psion-Chef Levin geht davon aus, dass die neuen Produkte Telefon- und Computerfunktionen in sich vereinen. Selbst kooperiert Psion mit Motorola. Erklärtes Ziel ist es, "das Internet in die Tasche des Nutzers zu bringen", so der Manager.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%