Fusion soll rückwirkend zum 1. Januar 2003 wirksam werden
Aktionäre von Telecom Italia billigen Fusion mit Olivetti

Die Aktionäre von Telecom Italia haben der geplanten Verschmelzung mit der hoch verschuldeten Muttergesellschaft Olivetti zugestimmt.Trotz der kritischen Haltung von Vertretern einiger Investment-Fonds stimmten die Besitzer von 92,7 Prozent der stimmberechtigten Aktien, die an der außerordentlichen Hauptversammlung am Samstag teilnahmen, für die Fusion - mehr als die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit.

Reuters ROZZANO. Ziel der Fusion im Wert von rund 9 Mrd. Euro ist es, die Eigentümerstruktur zu vereinfachen. Die Zustimmung war erwartet worden, da Olivetti allein 55 Prozent der stimmberechtigten Aktien hält.

Kleinaktionäre haben die durch Aktientausch angestrebte Fusion kritisiert, wonach eine Telecom Italia-Aktie gegen sieben Olivetti-Aktien eingetauscht werden soll. Die Fusionsgegner sehen unter anderem Interessenkonflikte beim Verwaltungsratsvorsitzenden des Telekom-Unternehmens Marco Tronchetti Provera. Er ist zugleich Chef des Mischkonzerns Pirelli, der über Beteiligungen Olivetti kontrolliert.

Tronchetti Provera bekräftigte am Samstag, die Transaktion sei gerecht für alle Investoren und werde nicht geändert. Die beiden Unternehmen hatten erklärt, die Fusion solle rückwirkend zum 1. Januar 2003 wirksam werden. Ziel sei es, dass die neuen Aktien an der New Yorker Börse gelistet würden.

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