Archiv
Fusion von Dywidag und Walter Bau kostet 1.000 Arbeitsplätze

adx MÜNCHEN. Mit der Fusion der Bauunternehmen Walter Bau und Dywidag werden 1.000 Arbeitsplätze wegfallen. Betroffen seien Stellen in allen Niederlassungen in ganz Deutschland und zum Teil auch bei Tochtergesellschaften, sagte der Aufsichtsratschef beider Unternehmen, Ignaz Walter, am Mittwoch in München. Durch den Stellenabbau würden Kosten bis zu 90 Mill. Mark jährlich eingespart. Insgesamt bringe die Fusion eine Kostenersparnis bis zu 150 Mill. Mark pro Jahr, fügte Walter hinzu. Zurzeit sind in beiden Unternehmen in Deutschland 16.400 Mitarbeiter beschäftigt. Das neue Unternehmen wird vom bisherigen Vorstandschef der Dywidag, Hans-Joachim Wolff, geleitet.

Der Vorstandsvorsitzende der Walter Bau AG, Ralf Porzig, wird Mitte nächsten Jahres im Alter von 60 Jahren aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand gehen. Der künftige zehnköpfige Vorstand werde sich mehr um das operative Geschäft kümmern, kündigte Walter an. Rechtlich werde die Dywidag in der Walter Bau aufgehen. Die Fusionskosten bezifferte der Aufsichtsratschef auf 40 bis 45 Mill. Mark. Dennoch rechne er im nächsten Jahr mit einem ausgeglichenen operativen Ergebnis.

Die Walter Bau AG erzielte 1999 eine Bauleistung von rund 4,86 Mrd. Mark und beschäftigte rund 10.800 Mitarbeiter. Die Münchener Dyckerhoff & Widmann AG (Dywidag) schaffte mit rund 8.100 Beschäftigten eine Bauleistung von rund 3,96 Mrd. Mark. Beide Aktiengesellschaften gehören mehrheitlich der Walter

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%