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Fusion zwischen Telecom Italia und Muttergesellschaft Olivetti möglich

Telecom-Italia-Vice-Chairman Gilberto Benetton überlegt Zeitungsberichten zufolge eine Fusion zwischen der Telecom Italia SpA (TI), Rom, und ihrer Muttergesellschaft Ing. C. Olivetti & C. SpA, Ivrea.

vwd MAILAND. Telecom-Italia-Vice-Chairman Gilberto Benetton überlegt Zeitungsberichten zufolge eine Fusion zwischen der Telecom Italia SpA (TI), Rom, und ihrer Muttergesellschaft Ing. C. Olivetti & C. SpA, Ivrea. Benetton sagte der "Corriere della Sera" am Sonntag, ein Zusammenschluss der beiden Unternehmen mache Sinn, wenn der Aktienkurs von Olivetti über drei Euro steigt. Ziel einer Zusammenführung ist den Worten Benettons zufolge die engere Verbindung derjenigen Unternehmensteile, die Cash generierten und damit den Schuldendienst leisten. Olivetti, über die Pirelli, die Benetton-Familie und mehrere italienische Banken 55 % an TI kontrollieren, trägt an Schulden von 17 Mrd Euro.

Derzeit bedient Olivetti ihre Schulden mit den Dividendenzahlungen der TI. Zudem erwägt Olivetti Benetton zufolge den Verkauf eines kleineren Anteiles an TI. Derzeit halte man 55 %, für die effektive Kontrolle seien jedoch nur 51 % notwendig. Ein Aktienkurs von drei Euro sei notwendig, um auch nach einer Vollfusion der Unternehmen über die Holding Olimpia SpA eine beherrschenden Einfluss auf TI auszuüben, begründete Benetton den Zielkurs. Derzeit kontrolliert Olimpia knapp unter 30 % der Olivetti-Anteile, der Rest befindet sich in Streubesitz.

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