Fusionsbörse hat im Halbjahr bereits mehr verdient als im gesamten Vorjahr
Niederländer Michiel Hessels an der Spitze von Euronext

Reuters BRÜSSEL. Die Fusionsbörse Euronext hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf Pro-Forma-Basis bereits mehr verdient als im gesamten Vorjahr. So lag das Nachsteuerergebnis im ersten Halbjahr 2000 bei 116,4 Mill. Euro nach 96 Mill. Euro im Gesamtjahr 1999, wie die aus dem Zusammenschluss der Finanzplätze Amsterdam, Brüssel und Paris entstandene Börse am Donnerstag mitteilte. Umgesetzt worden seien im ersten Halbjahr 2000 gut 366 Mill. Euro im Vergleich zu 598 Mill. Euro im Gesamtjahr 1999. Euronext gab zugleich die Zusammensetzung des Vorstands bekannt, der aus je drei Vertretern aus den drei Ländern besteht und vom Niederländer Michiel Hessels geführt werden soll. Die Fusion der drei Börsen soll Anfang Oktober abgeschlossen sein.

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