Fusionsgerüchte um American Express und Morgan Stanley
Wall Street beginnt schwächer

Die Investoren an den den New Yorker Aktienmärkten haben sich am Montag nach Händlerangaben angesichts der erwartenten Vorankündigungen der Unternehmen beim Handelsbeginn weitgehend zurückgehalten. Der Markt werde besonders auf die Aussagen der Unternehmen zu den Erwartungen für den Rest des Jahres achten, sagten Börsianer.

Reuters NEW YORK. "Jeder denkt, das zweite Quartal wird so schlecht wie das erste. Der Unterschied wird im Tenor der Telefonkonferenzen nach den Ankündigungen deutlich werden. Der Ausblick wird wesentlich optimistischer als im ersten Quartal sein", sagte Arthur Hogan, Chefanalyst bei Jefferies & Co.

Höherstufung von Ford

Der Dow-Jones-Index fiel um 0,32 % auf 10 940,89 Punkte, während der technologielastige Nasdaq-Index um 1,47 % auf 2 182,54 Zähler nachgab. Die Titel der Ford Motor Co. stiegen nach Händlerangaben in Reaktion auf eine Höherstufung auf "Buy" von "Neutral" durch Salomon Smith Barney gegen den Trend um 2,50 % auf 24,60 Dollar. Die Aktien seien nach den negativen Nachrichten im Zusammenhang mit den Problemen bei Firestone-Reifen mittlerweile auf einem attraktiven Kaufniveau, hieß es zur Begründung der Höherstufung.

Fusionsgerüchte um American Express und Morgan Stanley

Die Titel der American Express Co. legten um knapp zwei Prozent auf 41,78 Dollar zu. Händler erklärten die Kursgewinne mit Presseberichten, wonach das Unternehmen mit der US-Investmentbank Morgan Stanley seit etwa einem Jahr mehrfach Gespräche über eine mögliche Fusion geführt habe. Morgan Stanley gaben 1,15 % auf 63,85 Dollar ab.

Die Aktien des Technologiekonzerns Real Networks Inc legten nach der Ankündigung einer Zusammenarbeit mit Cisco Systems knapp sechs Prozent auf 12,80 Dollar zu. Cisco gaben knapp ein Prozent auf 20,29 Dollar ab.

Der Softwarehersteller Peregrine Systems teilte am Montag mit, das Unternehmen wolle den Konkurrenten Remedy Corp für 1,08 Mrd. Dollar in Aktien und in bar übernehmen. Peregrine verloren rund 15,5 % auf 24,29 Dollar, Remedy stiegen dagegen kräftig um 11,70 Dollar auf 30,05 Dollar.

Von Interesse für die Marktteilnehmer dürfte nach Angaben von Händlern auch das laufende Genehmigungsverfahren zur Übernahme der Honeywell durch General Electric sein. Nach Angaben aus informierten Kreisen vom Sonntag will General Electric die von der Europäischen Kommission von dem Konzern geforderte Summe der Desinvestitionen verdreifachen. General Electric stiegen um 0,16 Dollar auf 48,35 Dollar. Honeywell notierten mit plus 0,37 Dollar auf 46,93 Dollar ebenfalls etwas höher.

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