Fusionsgespräche
KLM kommt British Airways entgegen

KLM ist offenbar bereit, bei einer Fusion mit British Airways geringere Anteile am fusionierten Unternehmen zu halten.

Reuters LONDON. Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat nach einem Zeitungsbericht in ihren Fusionsgesprächen mit British Airways (BA) die Forderungen zum Anteil an der geplanten neuen Gesellschaft zurück geschraubt. Um die Verhandlungen nicht scheitern zu lassen, fordere KLM nur noch 26 % statt wie bisher 35 % an dem fusionierten Unternehmen, berichtete die in London erscheinende Sonntagszeitung "Sunday Telegraph". Beide Gesellschaften würden voraussichtlich diese Woche mitteilen, dass sie ihre Exklusiv- Gespräche verlängerten. Ohne die Konzession von KLM-Chef Leo Van Wijk wären die Gespräche gescheitert, schrieb die Zeitung.

KLM und BA führen seit Juni exklusive Gespräche über einen Zusammenschluss. Sie hatten ursprünglich eine Frist für eine Einigung bis Ende Juli gesetzt.

Die "Sunday Times" berichtete, bei einem Treffen des BA - Vorstandes habe mindestens ein Teilnehmer Zweifel an dem Fusionsplan angemeldet. "Sunday Business" berichtete unter Berufung auf Branchenkenner, um die Fusion mit KLM sicher zu stellen, werde BA seine Flugallianz mit American Airlines aufgeben - zu Gunsten des amerikanischen KLM-Partners Northwest Airlines. BA gibt am Montag Quartalszahlen bekannt.

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