Fusionsverhandlungen mit Chevron
Texaco profitiert von hohen Öl- und Erdgaspreisen

Texaco hat im ersten Halbjahr 2000 von den hohen Ölpreisen von durchschnittlich 29 $ je Barrel für US-Rohöl profitiert. Die von Texaco erlösten Ölpreise stiegen um 125 %.

dpa NEW YORK. Texaco, der drittgrößte US-Ölkonzern, hat im ersten Halbjahr 2000 von den hohen Ölpreisen von durchschnittlich 29 $ je Barrel (159 Liter) für US-Rohöl profitiert. Die von Texaco erlösten Ölpreise stiegen um 125 %. Rohöl kostet inzwischen rund 35 $ je Barrel, was auch den Gewinnen der Ölkonzernen zu Gute kommt. 1999 setzte Texaco 35,7 Milliarden $ um und verdiente 1,2 Milliarden $.

Die Erdgaspreise lagen um rund 49 % höher als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Deshalb stieg der Texaco-Umsatz im ersten Halbjahr 2000 auf 23,3 (Vorjahresvergleichszeit: 15,5) Mrd. $. Der Gewinn erreichte 1,2 Mrd. $ (Vorjahr: 472 Mill. $). Texaco-Chef Peter I. Bijur verwies auch auf die starke weltweite Nachfrage.

Texaco sieht durch die neuerlichen Fusionsverhandlungen mit Chevron nach Einschätzung von Branchenexperten auch einen Weg, um den Aktionären nach der enttäuschendem Kursentwicklung der Texaco-Aktien etwas zu bieten. Chevron und Texaco sind umsatzmäßig fast gleich groß, doch verdient Chevron angesichts seiner lukrativen Marktposition im Westen der USA und dank seiner kostengünstigen Erdöl- und Erdgasreserven fast doppelt so viel wie Texaco.

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