Fußball EM
12 000 begeisterte Fans empfangen Scolari-Elf

Das Stadion La Maladiere in Neuchatel platzte am Dienstagabend aus allen Nähten, als die Stars der portugiesischen Elf ihr Training absolviert haben. Circa 12 000 Fans besuchten das Stadion La Maladiere in Neuchatel um unter anderm Dribbelkünstler Cristiano Ronaldo tricksen zu sehen.

Das Stadion La Maladiere in Neuchatel platzte am Dienstagabend aus allen Nähten, als die Stars der portugiesischen Elf ihr Training absolviert haben. Circa 12 000 Fans besuchten das Stadion La Maladiere in Neuchatel um unter anderm Dribbelkünstler Cristiano Ronaldo tricksen zu sehen.

Jeder Schritt des 23 Jahre alten Champions-League-Siegers von Manchester United wurde bei der ersten von zwei öffentlichen Einheiten vom Jubel der vielen Teenies unter den Anhängern begleitet. Der Torschützenkönig der englischen Premier League, der am Montag das Training wegen eines Schlages auf das rechte Sprunggelenk hatte abbrechen müssen, bedankte sich mit einigen technischen Kabinettstückchen.Als Ronaldo im anschließenden Trainingsspiel einen Freistoß direkt verwandelte, war der Jubel besonders groß.

Minutenlang schwappte die La Ola durch das Stadion

Nicht weniger begeistert empfangen wurden seine Kollegen, unter ihnen die Bundesliga-Legionäre Fernando Meira (VfB Stuttgart) und Hugo Almeida (Werder Bremen). Minutenlang schwappte La Ola durch das Stadion des Schweizer Ex-Meisters Xamax Neuchatel. Vor dem öffentlichen Training des Vize-Europameisters hatte es Kritik am Verband gegeben, weil die Zuschauer einen Eintritt von 15 Schweizer Franken (9,30 Euro) hatten errichten müssen. Ein Offizieller hatte den Kartenpreis damit gerechtfertig, dass die Kosten für ein solches Turnier sehr hoch seien. Weltmeister Brasilien verlangt schon seit Jahren Eintritt für die öffentlichen Einheiten. Trotzdem strömten die Anhänger in die Arena, immerhin leben in der Schweiz 170 000 portugiesische Gastarbeiter.

Vor dem Training waren Fragen zur Zukunft von Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari abgeblockt worden. Ein englischer Reporter hatte Abwehrspieler Jose Bosingwa gefragt, was die Qualitäten Scolaris seien und ob er nicht auch ein Trainer für die Premier League wäre. Daraufhin wurde dem Reporter mitgeteilt, dass Bosingwa den ersten Teil der Frage beantworten und man sich nur mit der Nationalmannschaft beschäftigen werde. Der FC Chelsea und Manchester City sollen an dem Coach interessiert sein.

Die Zukunft Scolaris soll während der EM-Endrunde geklärt werden. Wahrscheinlich macht der Trainer der brasilianischen Weltmeistermannschaft von 2002 seinen Verbleib bis zur WM 2010 vom Abschneiden Portugals in der Schweiz und Österreich abhängig. Portugal trifft am Samstag (20.45 Uhr) auf die Türkei.

© SID

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