Fußball EM
"Auge" bietet sich als Hickersberger-Nachfolger an

Der Job als österreichischer Nationaltrainer reizt auch Klaus Augenthaler. Der Coach bekundete offiziell sein Interesse an der Nachfolge des zurückgetretenen Josef Hickersberger.

Gefragt hat man ihn noch nicht, aber der frühere deutsche Nationalspieler Klaus Augenthaler würde liebend gerne den Trainerjob bei der österreichischen Nationalmannschaft übernehmen. "Grundsätzlich will ich wieder als Vereinstrainer arbeiten. Aber wenn ein Verband mit Perspektiven kommt, ist das etwas anderes. Und dieses österreichische Team hat Perspektiven. Große Perspektiven sogar", sagte der ehemalige Bundesliga-Coach und Weltmeister von 1990 der Tageszeitung Österreich (Donnerstagausgabe).

Augenthaler gab zugleich zu, dass er von den Verantwortlichen des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) noch nicht kontaktiert worden sei. Der ÖFB sucht einen Nachfolger für Josef Hickersberger, der wenige Tage nach dem Aus bei der Heim-EM zurückgetreten war.

Augenthaler: "Geld ist zweitrangig"

Augenthaler ist bereit, für die Aufgabe finanzielle Einbußen in Kauf zu nehmen. "Geld ist bei diesem Job zweitrangig. Manchmal sind Perspektiven wichtiger", sagte er. Der Ex-Bayern-Profi war bis Mai 2007 Trainer des VfL Wolfsburg und seitdem auf Jobsuche. In Österreich saß er Ende der 90er Jahre beim Grazer AK auf der Bank.

Auch der bisherige österreichische Teammanager Andreas Herzog ist weiter ein Kandidat für die Hickersberger-Nachfolge. Er habe "keine Scheu davor", das Amt zu übernehmen, sagte er. Dass er noch nie alleinverantwortlich als Trainer gearbeitet hat, sieht er nicht als Nachteil: "Das hat Jürgen Klinsmann auch nicht, dann schaffte er mit Deutschland bei der WM 2006 das Sommermärchen."

© SID

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