Fußball EM
Buffon geht von "Fair Play" der Niederländer aus

Italiens Torhüter Gianluigi Buffon geht davon aus, dass die Niederländer das letzte Spiel gegen Rumänien gewinnen wollen und es somit nicht zu Wettbewerbsverzerrung kommen wird.

Gianluigi Buffon befürchtet vor dem letzten EM-Gruppenspiel der italienischen Weltmeister gegen Frankreich keine Wettbewerbsverzerrung seitens der Niederlande. "Sie werden gegen Rumänien gewinnen wollen, damit sie im Halbfinale gegen uns oder Frankreich spielen dürfen. Schließlich haben sie beide klar geschlagen", sagte der viermalige Welttorhüter am Sonntag.

Für die Rumänen sei es zudem keineswegs einfach, gegen eine Mannschaft zu spielen, für die es zunächst um nichts mehr gehe. "Es ist manchmal schwerer, gegen ein lockeres Team zu spielen als gegen ein Team, das verbissen kämpfen muss", meinte Buffon.

Druck liegt bei Rumänen

Zudem liege der Druck bei den Rumänen: "Sie spielen wahrscheinlich gegen eine B-Elf, die zeigen will, dass sie auch Einsätze verdient hätte." Buffon rief jedoch auch dazu auf, nicht auf die Begegnung der Niederländer zu schauen und endlich die Suche nach Ausreden einzustellen: "Wir müssen die Schiedsrichter-Entscheidungen und alle Überlegungen vergessen. Wir spielen gegen Frankreich, dabei zählt nur das Ergebnis."

Der 30-Jährige hatte Italien mit einer spektakulären Parade beim Foulelfmeter von Rumäniens Adrian Mutu beim 1:1 im Rennen um den EM-Titel gehalten.

© SID

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