Fußball EM
DFB lässt sich EM-Titel 2008 einiges kosten

Im Falle des Sieges bei der Euro 2008 bekommen die Nationalspieler vom DFB eine Prämie von je 250 000 Euro ausgezahlt. Bei einem Vorrunden-Aus gehen die Kicker allerdings leer aus.

Mit einem zusätzlichen finanziellen Anreiz können die deutschen Nationalspieler in die Euro 2008 gehen. Im Falle des Titelgewinns in Österreich und der Schweiz erhalten die Kicker eine Prämie von 250 000 Euro. Darauf einigte sich "recht schnell und ohne Probleme" (Bierhoff) der Mannschaftsrat, dem Kapitän Michael Ballack, Jens Lehmann, Miroslav Klose und Bernd Schneider angehören, im Beisein von Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff am Sonntagabend in Frankfurt/Main mit DFB-Präsident Theo Zwanziger, Generalsekretär Wolfgang Niersbach und Marketing-Direktor Denni Strich.

Für einen Sieg bei der EM vor vier Jahren in Portugal, wo die Elf von Teamchef Rudi Völler in der Vorrunde gescheitert war, hätten die DFB-Stars nur 100 000 Euro erhalten. Für einen Triumph bei der Heim-WM 2006 wäre die Rekordprämie von 300 000 Euro fällig geworden. "Die WM im eigenen Land hatte einen anderen Stellenwert", erklärte Bierhoff die Kürzung. Aber ansonsten habe man sich durchaus an der Weltmeisterschaft 2006 orientiert, "mit der Begründung, dass ein EM-Turnier fast noch schwerer ist".

Erst ab dem Viertelfinale wird gezahlt

Wie schon bei den Vereinbarungen für die Euro 2004 und die WM 2006 gibt es auch in Österreich und der Schweiz erst eine Prämie für den Einzug ins Viertelfinale, im Falle eines Scheiterns in der Vorrunde gehen die Spieler leer aus.

Für den Einzug in die Runde der letzten Acht wird pro Spieler ein Betrag von 50 000 Euro gezahlt, für das Halbfinale werden 100 000 Euro fällig. Für den Gewinn des EM-Titels erhält jeder Spieler des 23-köpfigen deutschen EM-Aufgebots eine Viertelmillion Euro, bei einer Niederlage im Finale werden 150 000 Euro pro Akteur gezahlt.

Gleichzeitig wurde vereinbart, dass die Nationalspieler aus diesen Prämien-Einnahmen ein soziales Projekt im Zusammenhang mit der Frauen-WM 2011 unterstützen.

© SID

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