Fußball EM
Die Euro-Splitter vom 14. Juni

Österreichs Nationalcoach Josef Hickersberger ließ Frauen und Freundinnen der Spieler zum zweiten Mal ins Teamhotel. Einzig Ivica Vastics Frau Anni nutzte die Gelegenheit nicht.

Die Splitter der Euro 2008 vom 14. Juni (zusammengestellt vom Sport-Informations-Dienst):

Verweigerung: Nach dem 1:1 gegen Polen hob der österreichische Nationaltrainer Josef Hickersberger zum zweiten Mal das "Sexverbot" auf und ließ Frauen sowie Freundinnen der Profis ins Teamhotel. Nur Ivica Vastic, Torschütze und Held des Abends, musste auf das Liebesdoping vor dem Deutschland-Spiel verzichten - seine Frau Anni verweigerte den Besuch. "Die Fahrt war mir zu stressig. Ich habe viel zu erledigen, meine Kinder müssen in die Schule", sagte sie.

FontÄNE: Salzburg hat ein neues Euro-Wahrzeichen. "Big Papa" heißt eine bis zu 50 Meter hohe Wasserfontäne in der Salzach. Die Fontäne wird täglich zwischen 14.00 und 18.00 Uhr in Betrieb genommen, dazu wird es abends zwischen 21.00 und 23.00 Uhr halbstündige Licht-Wasser-Kunst-Installationen mit Bezug zu Salzburg geben. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Carl Orff, aber auch von Alpenrocker Hubert von Goisern.

Protest: In der Salzburger Fanzone regt sich immer noch Protest über die Bierpreise. Ein paar Fans enthüllten jetzt sogar ein 7,5 mal 1,5 Meter großes Transparent mit der Aufschrift: "4,20 Euro sind zu viel! Fußballfest ja, Bierabzocke nein!" Nach zwei Minuten rollten sie das Spruchband dann aber selbst wieder ein.

Mozart: Zu viel Europameisterschaft verträgt die österreichische Hochkultur offenbar nicht. Das Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart in Salzburg ist an Spieltagen sicherheitshalber ab 13.00 Uhr geschlossen.

Politik: Den ersten russischen Sieg während der Euro holten am Freitag die Kicker einer Auswahl der Duma. Die Parlamentarier, angeführt vom früheren Nationalspieler Dimitri Alejnitschew, gewannen in Salzburg ein Spiel gegen ein Team des österreichischen Parlamentes 7:3. Alejnitschew, 2004 mit dem FC Porto als erster Russe Champions-League-Sieger, schoss ein Tor.

© SID

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