Fußball EM
EM-Teilnehmer holen sich letzten Feinschliff

Insgesamt fünf Teilnehmer testen heute ihre Form für die Euro. Unter anderem tritt Kroatien gegen Ungarn an, Frankreich spielt gegen Paraguay.

Kampfansage vom deutschen Gruppengegner Kroatien, Sonderschichten für den Münchner Willy Sagnol bei Vize-Weltmeister Frankreich: Eine Woche vor dem Start der Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz wollen sich insgesamt fünf Teilnehmer in Länderspielen am heutigen Samstag Feinschliff für das Endturnier vom 7. bis 29. Juni holen.

"Wir sind schon sehr weit. Zulegen müssen wir noch ein wenig in Sachen Schnelligkeit, Aggressivität und Präzision. Wir werden optimal vorbereitet ins Turnier gehen, ein starker Gegner und nur schwer zu schlagen sein", sagte der kroatische Trainer Slaven Bilic vor der EM-Generalprobe seines Teams heute in Budapest gegen Gastgeber Ungarn.

"Da werden wir uns keine Ruhepause gönnen. Ungarn ist bei Standardsituationen gefährlich. Ähnlich wie unsere Gegner bei der EM", so der ehemalige Bundesliga-Profi Bilic, der mit den Kroaten im zweiten Gruppenspiel (12. Juni) in Klagenfurt auf die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) trifft.

Paraguay testet Vize-Weltmeister Frankreich

Bei den Franzosen richten sich die Blicke hingegen auf Sorgenkind Sagnol vom deutschen Double-Gewinner Bayern München. "Er hatte in der Saison nur wenig Einsätze. Ich muss die Mannschaft körperlich auf ein Level bringen", erklärte Coach Raymond Domenech vor der Begegnung gegen Paraguay in Toulouse. Während die Stars des Europameisters von 1984 und 2000 in den vergangenen Tagen nur lockere Einheiten absolvierten, versuchte Sagnol gemeinsam mit Lilian Thuram den Trainingsrückstand mit dem Fitnesstrainer aufzuholen.

Im Gegensatz zum Sieg gegen Ecuador (2:0) wird bei den Franzosen gegen Paraguay auch Sagnols Teamkollege Franck Ribery auflaufen. Der abschließende Test des Weltmeisters von 1998 folgt am Dienstag gegen Kolumbien.

Trainer Luiz Felipe Scolari nutzt die EM-Generalprobe von Vize-Europameister Portugal gegen Georgien unterdessen, um endgültig seine Stammformation zu finden. So ist der Brasilianer noch auf der Suche nach einem zweiten Innenverteidiger neben Ricardo Carvalho. Der Stuttgarter Fernando Meira rechnet sich Chancen aus. Ebenfalls ist noch ein Platz im Mittelfeld und im Angriff zu vergeben.

Die Spieler setzen hingegen auf die individuelle Klasse ihres Superstars Cristiano Ronaldo von Champions-League-Sieger Manchester United. "Er ist der beste Spieler der Welt. Die anderen Mannschaften haben Respekt und Angst vor ihm. Er kann ein Spiel mit einer Aktion alleine entscheiden", meinte Ricardo Quaresma vom FC Porto.

Spanien tritt gegen Peru an

Der iberische Nachbar Spanien trifft in seinem vorletzten Test in Huelva auf Peru. Man sei bereit und wolle endlich bei einem großen Turnier etwas erreichen, sagte Mittelfeldspieler Xavi vom FC Barcelona und ergänzte: "Gegen Peru müssen wir uns weiteres Selbstvertrauen holen." Der Europameister von 1964 hat am Mittwoch gegen die USA seine EM-Generalprobe.

Ohne Personalsorgen geht Rumänien in die Begegnung gegen Montenegro in Bukarest. Das Team von Nationaltrainer Victor Piturca ist bei der EM in der "Hammer-Gruppe" C mit Weltmeister Italien, Frankreich und den Niederlanden nur Außenseiter.

© SID

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