Fußball EM
Fifa-Präsident Blatter kritisiert Strafe gegen Löw

Fifa-Boss Joseph Blatter hat die Strafe gegen Bundestrainer Joachim Löw und das Verhalten des vierten Schiedsrichters im Rahmen des letzten Vorrundenspiels der DFB-Elf kritisiert.

Der Präsident des Fußball-Weltverbandes Fifa, Joseph Blatter, hat die Sperren gegen Bundestrainer Joachim Löw und Österreichs Ex-Teamchef Josef Hickersberger kritisert. "Sie wurden zu Unrecht bestraft. Der vierte Schiedsrichter darf nicht stören und muss die Trainer ihre Arbeit machen lassen", sagte Blatter am Sonntag dem ORF.

Im letzten Vorrundenspiel Österreich-Deutschland am 16. Juni in Wien waren Löw und Hickersberger vom spanischen Schiedsrichter Manuel Enrique Mejuto Gonzalez in der 41. Minute auf die Tribüne verbannt worden. Die beiden Fußballlehrer hatten sich zuvor mit dem Vierten Offiziellen angelegt. Löw hatte lautstark moniert, dass der Vierte Offizielle ihn und Hickersberger in der Arbeit in der Coaching-Zone behindere.

Löw und Hickersberger waren anschließend von der Kontroll- und Disziplinar-Kommission der Europäischen Fußball-Union (Uefa) für jeweils ein Spiel gesperrt worden. Während Hickersberger mit Österreich ohnehin ausgescheiden war, konnte der 48-jährige Löw die deutsche Nationalmannschaft im EM-Viertelfinale in Basel gegen Vize-Europameister Portugal (3:2) nicht von der Bank aus betreuen. Er bekam ebenso wie der ehemalige Bundesliga-Profi Hickersberger ein Innenraumverbot von der Uefa aufgebrummt.

© SID

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