Fußball EM
Marca: "Iker ändert die Geschichte"

Nach seinen Heldentaten im Elfmeterschießen gegen Italien war Spaniens Keeper Iker Casillas der gefeierte Mann. Der Sport-Informations-Dienst (sid) hat die Pressestimmen gesammelt.

Elfmetertöter Iker Casillas war der gefeierte Held der spanischen Gazetten, nachdem der Torwart von Real Madrid im Elfmeterschießen im EM-Viertelfinale gegen Weltmeister Italien (4:2 i.E.) zwei Schüsse pariert hatte. "Casillas - die Spinne vom Prater! Casillas besiegt Buffon. Iker ändert die Geschichte", titelte Marca.

Die Neue Zürcher Zeitung schrieb: "Casillas bannt Spaniens Fluch. Ein virtueller Stierkampf. Im mediterranen Stillstand besiegt das Aragones-Team den Fluch vom 22. Juni."

Die Pressestimmen im Einzelnen:

Spanien - Italien 4:2 i.E.

Spanien

Marca: "Casillas - die Spinne vom Prater! Casillas besiegt Buffon. Iker ändert die Geschichte. Außergewöhnlich, aber Vorsicht! Wir haben noch nichts gewonnen. Tag: 22. Juni, Uhrzeit: 23.25 Uhr - wir wurden erwachsen."

El Periodico: "Avanti Espana!"

Sport: "Held Casillas. Spanien bricht den Fluch und kommt ins Halbfinale. Der sensationelle Casillas bringt die Mannschaft näher an den Titel."

El Mundo Deportivo: "Delirium! Iker und Cesc sind die Helden beim Elfmeterschießen."

AS: "Casillas hielt zwei Elfmeter und war der Held. Die Nationalmannschaft war in allen Belangen besser als Italien. Italien wollte nur ins Elfmeterschießen - und hat dort dann trotzdem verloren. Jetzt sind wir ein Anwärter auf den Titel."

Italien

Gazzetta dello Sport: "Alles zu Ende. Italien muss nach Hause zurückkehren. Das Reich von Roberto Donadoni ist mit dem erfolgreichen Schuss von Fabregas untergegangen. Jetzt könnte die Phase Lippi beginnen".

Corriere dello Sport: "Jetzt kehrt Lippi wieder zurück.

Donadoni adieu. Jetzt beginnt die zweite Epoche des Trainers von Berlin. Italien war die übliche Mannschaft: auf der verzweifelten Suche nach sich selbst."

Tuttosport: "Donadonis Gruppe ist nicht die Mannschaft, die die WM in Deutschland gewonnen hat und das hat man beim Match gegen Spanien deutlich gesehen. Donadonis Spieler haben jedoch zumindest die Ehre einer der stärksten Mannschaften dieser EM verteidigt."

Repubblica: "Italien hätte es nie schaffen können, die Spanier waren vom technischen Standpunkt besser. Der Verdienst Italien war es, die Gegner gezwungen zu haben, 120 Minuten lang unter ihrem Niveau zu spielen. Wenn in vier Spielen praktisch keine Tore geschossen werden, gibt es nicht viel zu sagen."

ÖSterreich:

Kurier: "Verdienter Triumph über den Fluch des 22. Juni. Ausgerechnet gegen Italien wurde der Bann gebrochen. Die 120 Minuten waren aber auch durch das Elfmeterschießen nur schwer zu würzen."

Kronen-Zeitung: "120 Minuten Langeweile, dann kam es zum Elfmeterkrimi. Casillas und Fabregas - Spaniens "Elfer-Helden". Der Torhüter von Real Madrid bewies in der Lotterie einen perfekten Riecher."

Österreich: "Was für ein Herzschlagfinale. Spanien siegt im Elfer-Thriller. Arsenal-Star Cesc Fabregas wird zum Held des Spiels. Spanien erstmals seit 1984 im Halbfinale. Italiener zeigen Nerven. "

Standard: "Als Spaniens Murmeltier der Gruß verweigerte. Spanien erreichte als einziger der vier Gruppensieger das EM-Halbfinale."

Schweiz

Blick: "Mamma Mia! Nach einem Grottenkick steht Spanien im Halbfinale. Spanien bezwang den Fluch vom 22. Juni. Die Italiener warteten wohl auf eine Einladung der Spanier. Die jede, die vor dem TV eingeschlafen sind, das Wichtigste vorweg: Spanien besiegte Italien und seinen Fluch im Penaltyschießen und steht im Halbfinale gegen Russland."

Tages-Anzeiger: "Fabregas mit dem 5. Penalty für Spanien. Nach 120 Minuten und einem 0:0 eliminierte Spanien die Weltmeister aus Italien im Penaltyschießen 4:2. Das lange Leiden der Stürmerstars. Toni missglückte das Viertelfinale vollends, er ist nun 536 Minuten ohne Torerfolg. Spaniens David Villa war kaum besser, verwertete aber seinen Penalty."

Der Bund: "Bruch mit einem alten Trauma. Spanien gewann das letzte Viertelfinale gegen Italien und brach damit mit seiner unseligen Vergangenheit. Der spanische Fußball kannte bis Sonntag eine Zahl, die auf der Seele des Volkes lag wie die Benzinpreise auf dem Portemonnaie des normalen Mannes: 88. 88 Jahre hat Spanien auf einen großen Sieg gegen Italien gewartet."

Neue Zürcher Zeitung: "Casillas bannt Spaniens Fluch. Ein virtueller Stierkampf. Im mediterranen Stillstand besiegt das Aragones-Team den Fluch vom 22. Juni."

Basler Zeitung: "Italien scheitert an Iker Casillas. Die Spanier besiegen ihren Angstgegner Italien im Penaltyschießen mit 4: 2. Das Viertelfinale der vernagelten Tore. Donadonis Stuhl wackelt schon wieder. Nach Italiens Aus gerät Roberto Donadoni abermals unter Druck."

Basellandschaftliche Zeitung: "Trauriger Weltmeister. Erstmals seit 1984 erreicht Spanien wieder ein Halbfinale."

© SID

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