Fußball EM
Mejuto Gonzalez wehrt sich gegen Vorwürfe

Schiedsrichter Manuel Enrique Mejuto Gonzalez hat den von ihm ausgeprochenen Tribünen-Verweis gegen Joachim Löw verteidigt. "Ich hatte keine andere Wahl", sagte der Spanier.

Trotz der daraus resultierenden Sperre für Bundestrainer Joachim Löw und seinen österreichischen Kollegen Josef Hickersberger hat EM-Schiedsrichter Manuel Enrique Mejuto Gonzalez (Spanien) den von ihm ausgeprochenen Tribünen-Verweis verteidigt.

"Es tut mir leid, dass er jetzt für ein Spiel gesperrt wurde. Aber das war nicht meine Entscheidung. Ich selbst hatte keine andere Wahl, als ihn auf die Tribüne zu schicken. Ich hatte ihn zuvor zweimal zur Ruhe ermahnt", sagte der Unparteiische dem Sport-Informations-Dienst (sid): "Als er und der österreichische Coach dann auf die Tribüne gegangen sind, haben sie sich die Hand gegeben. Aber dann war es zu spät. Ich pfeife seit 1979, aber ich musste noch nie beide Trainer auf die Tribüne schicken."

Löw wurde am Mittwoch aufgrund seines Tribünen-Verweises während des abschließenden Vorrundenspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Gastgeber Österreich (1:0) von der Europäischen Fußball-Union (Uefa) für das Viertelfinale gegen Portugal am Donnerstag in Basel (20.45 Uhr/live in der ARD) gesperrt.

© SID

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