Fußball EM
Russland bangt um Starstürmer Pogrebnijak

Rund eine Woche vor der EM 2008 bangt Russland um Toptorjäger Pawel Pogrebnijak. Der Stürmer von Zenit St. Petersburg zog sich kürzlich eine schwere Knieverletzung zu.

Russland bangt rund eine Woche vor der Europameisterschaft 2008 um den Toptorschützen Pawel Pogrebnijak. Der 24 Jahre alte Torjäger von Uefa-Pokal-Sieger Zenit St. Petersburg zog sich nur wenige Stunden nach Ablauf der Meldefrist für das Turnier in Österreich und der Schweiz womöglich eine schwere Knieverletzung zu. "Wir sind besorgt", sagte Trainer Guus Hiddink nach dem 2:1 (1:1) gegen Serbien in einem Länderspiel in Burghausen.

Pogrebnijak, der beim 4:0 im Uefa-Pokal-Halbfinale gegen den deutschen Rekordmeister Bayern München zweimal getroffen hatte, war drei Minuten nach seinem Führungstreffer gegen die Serben (12.) von Hiddink ausgewechselt worden. Ohne Einwirkung eines Gegenspielers, so der Niederländer, habe sich sein Angreifer am Knie verletzt.

Am Donnerstag war Pogrebnijak mit Mannschaftsarzt Andrej Grischanow zu einer eingehenden Untersuchung in München. Eine genaue Diagnose steht aber noch aus. "Es ist ziemlich ernst. Er hat Probleme mit dem Meniskus. Wir müssen nun aber abwarten, wie die Regeneration verläuft. Ich werde erst einmal keinen Spieler für ihn nachnominieren", sagte Hiddink am Donnerstagnachmittag.

Pogrebnijak ist sehr wichtig

Ein Ausfall von Pogrebnijak für die EM würde die Russen hart treffen, da Top-Torjäger Andrej Arschawin, ebenfalls bei Zenit St. Petersburg unter Vertrag, für die ersten beiden Spiele in Gruppe D gegen Spanien (10. Juni) und Europameister Griechenland (14. Juni) gesperrt ist. Immerhin erzielte der für Pogrebnijak eingewechselte Roman Pawljutschenko nach dem 1:1 durch Marko Pantelic von Hertha BSC Berlin (40.) den Siegtreffer für die Russen (48.).

Gegen Serbien, am Samstag in Gelsenkirchen letzten Testgegner der deutschen Mannschaft (17.30 Uhr/live in der ARD), präsentierte sich Hiddinks Sbornaja vor 4 030 Zuschauern in Burghausen bereits in ansprechender Form. Vor allem in der ersten Halbzeit, vor allem in der Offensive. Der Trainer sah aber angesichts des überflüssigen Gegentreffers durch Pantelic Raum für Verbesserungen. "Wir müssen diese kleinen Konzentrationsschwächen abstellen", sagte Hiddink.

Noch bis zum kommenden Mittwoch bereiten sich die Russen in Rottach-Egern am Tegernsee auf die Euro vor. Dann reisen sie noch einmal nach Burghausen, um dort ihren letzten EM-Test gegen Litauen (4. Juni, 19.00 Uhr) zu absolvieren. Gleich nach dieser Begegnung zieht der Tross ins EM-Quartier in Leogang im Salzburger Land um.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%