Fußball EM
Schweiz bangt um Wurst-und Kartoffelnachschub

Auf Grund der hohen Nachfrage während der EM bangt das Gastgeberland Schweiz um seine Wurst- und Kartoffelreserven. Rund 3 000 Tonnen Erdäpfel müssten demnach importiert werden.

Die Schweizer Lebensmittelwirtschaft warnt vor einer Wurst- und Kartoffelknappheit während der Endrunde der Fußball-EM vom 7. bis 29. Juni. Die Swisspatat Gruppe erklärte, dass im kommenden Monat 3 000 Tonnen Erdäpfel importiert werden müssten, um die zu erwartende Nachfrage der Fans aus ganz Europa nach Pommes Frites, Chips und Chrisps erfüllen zu können.

Das Schweizer Wirtschaftsministerium hat bislang noch keine Entscheidung über einen möglichen Kartoffelimport getroffen, weil man von der Industrie weitere Details benötige. Zudem müssten, so die Hersteller weiter, zwischen dem Ende der EM und der nächsten Ernte weitere 5 000 Tonnen Kartoffeln zur Deckung des öffentlichen Bedarfs importiert werden.

Auf dem Wurstsektor soll es ähnlich bedrohlich aussehen. So wurde im Parlament darüber beraten, wie man einer drohenden Knappheit bei der berühmten Cervelatwurst begegnen könne. Diese droht, weil wegen einer Seuche 2006 (Rinderwahn) ein Importverbot brasilianischer Rinder verhängt wurde. Rund 160 Mill. Cervelatwürste werden jährlich in der Schweiz verköstigt. Der Schweizer Parlamentarier Rolf Buettiker bezeichnet die Wurst als "nationalen Stolz".

© SID

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