Fußball EM
Stromausfall im IBC und Unwetter in Wien

Beim Halbfinale zwischen Deutschland und der Türkei (3:2) sorgte ein heftiges Unwetter für die Räumung der Wiener Fanzone. Im internationalen Fernseh-Zentrum fiel der Strom aus.

Das heftige Unwetter, das in der zweiten Halbzeit des EM-Halbfinales zwischen Deutschland und der Türkei (3:2) über Wien niederging, führte zu einer Räumung der dortigen Fanzone. Rund 25 000 Fußball-Fans hatten sich hier versammelt, um sich das Spiel auf einem Großbildschirm anzuschauen. Aufgrund der Starkregenfälle und heftiger Winde flüchteten die Anhänger innerhalb kurzer Zeit.

Zwei Personen kamen beim Verlassen des Areals zu Fall und erlitten Blessuren. Die Leichtverletzten wurden im Krankenhaus behandelt, die Betroffenen konnten die Klinik anschließend wieder verlassen.

Wegen eines Unwetters war das Pressezentrum in Wien kurz vor Mitternacht evakuiert worden. Das Wetteramt hatte vor einem Orkan mit Böen mit Spitzengeschwindigkeit bis 130km/h gewarnt. Die Zeltkonstruktion neben dem Ernst-Happel-Stadion ist nur für Geschwindigkeiten bis 120km/h ausgelegt.

Bereits zuvor hatte es durch ein Gewitter einen Stromausfall im internationalen Fernseh-Zentrum IBC in Wien gegeben, wodurch die TV-Übertragung des ersten Halbfinals in der zweiten Halbzeit empfindlich gestört wurde. Bis auf das Schweizer Fernsehen und den Sender Al-Dschasira empfingen alle übertragenden TV-Anstalten rund sieben Minuten kein Bild mehr. Das ZDF reagierte schnell und strahlte Bilder des Schweizer Fernsehens SF Sport live aus. Die Eidgenossen empfingen ihr Sendesignal direkt aus Basel, während die anderen Sender über das IBC in Wien bedient wurden.

Auch der ARD-Hörfunk war von dem Stromausfall im IBC in Wien betroffen. Zeitweise ging nichts mehr. "Uns war wie bei allen anderen Großereignissen eine unterbrechungsfreie Stromversorgung zugesagt worden", erklärte ein BR-Techniker. "Warum dies nicht gewährleistet war, wissen wir noch nicht."

© SID

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