Fußball EM
Trainer setzen auf Frankreich, Italien und DFB-Elf

Frankreich, Italien und Deutschland werden sich bei der EM-Endrunde in Österreich und der Schweiz einen Dreikampf um den Titel liefern. Das ist jedenfalls die überwiegende Meinung der 16 Nationaltrainer. In einer Umfrage des Sport-Informations-Dienstes (sid) trauten gleich zwölf Auswahltrainer der "Equipe Tricolore" den Titel zu, elf haben Italien und zehn Deutschland auf der Rechnung. Die EM-Tipps der Nationaltrainer im Überblick.

Joachim Löw (Deutschland): "Wir gehören zum Kreis der Mitfavoriten. Das haben wir durch den dritten Platz bei der WM und unsere erfolgreiche Qualifikation deutlich gemacht. Aber natürlich zählen für mich auch Italien und Frankreich zu den Topfavoriten. Bei der EM ist aber jeder in der Lage, einen anderen zu schlagen. Die Qualität ist einfach hoch, die Teams liegen nahe beieinander."

Raymond Domenech (Frankreich): "Wir fahren in die Schweiz und nach Österreich um zu gewinnen. Wir werden Europameister. Deutschland könnte unser Endspielgegner werden, weil sie eine leichte Gruppe haben."

Otto Rehhagel (Griechenland): "Wir müssen uns bei der EM wie ein würdiger Titelträger präsentieren und zeigen, dass 2004 kein Zufall war. Unser Ziel muss das Viertelfinale sein, und danach wissen wir am besten, was alles möglich sein kann. Warum soll ein Blitz nicht ein zweites Mal einschlagen können? Es gibt kein Gesetz, dass es einem Europameister verbietet, sich ein zweites Mal durchzusetzen. Wir haben es einmal geschafft, warum also nicht auch ein zweites Mal? Die Favoriten sind aber Italien, Frankreich und Deutschland."

Roberto Donadoni (Italien): "Die Geschichte der Europameisterschaft ist klar. Oft haben Mannschaften gewonnen, die nicht als Favoriten galten, wie Griechenland und Dänemark. Neben Italien sind aber Frankreich und Deutschland die Favoriten. Unser Ziel ist mindestens das Halbfinale."

Slaven Bilic (Kroatien): "Meine Favoriten sind Deutschland, Italien, Frankreich, die Niederlande, Spanien und Portugal. Wir werden mit aller Macht versuchen, die EM zu gewinnen. Griechenland hat vor vier Jahren bewiesen, dass es auch ein Außenseiter schaffen kann. Ich weiß, dass wir stark genug sind."

Marco van Basten (Niederlande): "Mein Topfavorit ist Spanien. Das Team ist technisch sehr geschickt. Es hat viele gute Spieler, die in der spanischen und englischen Liga spielen. Spanien hat wie wir in der Vergangenheit wenig gewonnen. Doch dieses Mal sehe ich das Team weitkommen. Als weitere Favoriten kommen natürlich alle großen Namen in Frage, also Deutschland, Italien und Frankreich. Mit Rückenwind können auch wir weit kommen, womöglich bis zum Titel. Wir brauchen aber auch Glück."

Josef Hickersberger (Österreich): "Mein Favorit ist Italien. Wir wollen zunächst einmal mindestens ein Spiel gewinnen. Das ist ein hochgestecktes Ziel, weil alle unsere Gegner über große Klasse verfügen. Aber ich habe als Spieler und Trainer bei jeder WM ein Match gewonnen, jetzt hoffe ich auf die Fortsetzung dieser Serie bei der EM. Und dann ist das Viertelfinale unser erklärtes Ziel, unser Traum."

Leo Beenhakker (Polen): "Für mich gibt es bei dieser EM keinen Topfavoriten. Die Mannschaften sind fast alle auf einem Level. Jeder kann jeden schlagen. Das entscheidende Momentum wird sein, welches Team die wenigen Chancen, die man bei einem EM-Spiel erhält, nutzt. Unser Ziel ist erst einmal der Viertelfinal-Einzug."

Seite 1:

Trainer setzen auf Frankreich, Italien und DFB-Elf

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%