Fußball EM
Weiter Fragezeichen hinter Köbi Kuhn

Der Schweizerische Fußball-Verband (SFV) hat einen Notplan parat, falls Nationaltrainer Köbi Kuhn das Team wegen der Erkrankung seiner Frau während der EM nicht betreuen könnte.

Der Schweizerische Fußball-Verband (SFV) hat auf die schwere Erkrankung der Ehefrau von Nationaltrainer Köbi Kuhn reagiert. Es wurde ein Notplan erarbeitet, falls der 64-Jährige das Team des EM-Gastgebers bei der EM nicht betreuen könnte. Kuhn pendelt täglich zwischen dem Trainingslager in Feusisberg und der Uni-Klinik in Zürich, in der seine Ehefrau Alice seit Wochenbeginn behandelt wird.

"Wir gehen zwar davon aus, dass der Trainer sein Amt wie angekündigt ausüben wird, doch sollte sich die Situation unerwartet ändern, wollen wir vorbereitet sein", sagte Ernst Lämmli, der Delegierte für die Schweizer Nationalmannschaften, vor dem Eröffnungsspiel der Eidgenossen am Samstag (18.00 Uhr/live im ZDF) in Basel gegen Tschechien.

Hitzfeld "keine Option"

Gleichzeitig wirkte Lämmli möglichen Spekulationen entgegen, dass Ottmar Hitzfeld, der Kuhn nach der Euro ablösen wird, im Fall des Falles einspringen wird. "Das ist definiv keine Option. Wir haben einen großen Trainerstab, der nicht nur aus Köbi Kuhn besteht, auch aus seinem Assistenten Michel Pont", sagte Lämmli.

Kuhns Ehefrau war am vergangenen Montag nach einem Epilepsie-Anfall mit Bewusstseinsstörungen ins Hospital eingeliefert worden. Nach jüngsten Informationen befindet sich Alice Kuhn noch immer auf der Intensivstation, ihr Zustand hat sich jedoch stabilisiert.

© SID

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