Fußball EM
Zwei deutsche Flugzeuge unerlaubt über Österreich

Am Mittwoch musste die österreichische Luftwaffe drei Flugzeuge aus dem wegen der Euro gesperrten Luftraum abdrängen. Zwei der Maschinen waren in Deutschland registriert.

Drei Flugzeuge sind am Mittwoch in den aus Sicherheitsgründen gesperrten österreichischen Luftraum eingedrungen. Nationale Luftstreitkräfte mussten die Privat-Flieger zum Abdrehen zwingen. Von zwei Stunden vor Anpfiff bis eine Stunde nach Abpfiff darf in den Luftraum von 50 Kilometern rund um die Stadien nicht eingedrungen werden. Damit sollen Attentate aus der Luft verhindert werden.

Nach Angaben des österreichischen Verteidigungsministeriums wurde ein Flugzeug mit Kurs auf Salzburg um 18.45 Uhr, also zwei Stunden vor Anpfiff des Spiels Griechenland-Spanien zu einem anderen Flugplatz geleitet. Um 17.20 Uhr zwang die Luftwaffe eine in Deutschland registrierte Propellermaschine, die Kurs auf Innsbruck genommen hatte (Russland - Schweden) zur Umkehr. Ein weiteres deutsches Flugzeug wurde zehn Minuten später zum Abdrehen gezwungen.

Das Verteidigungsministerium erklärte, den Piloten würden Geldstrafen drohen. Seit Beginn der EM wurden von der österreichischen Luftwaffe sechs Flugzeuge zu anderen als den gewünschten Zielen eskortiert. Für die EM setzt Österreich zwei Eurofighter, zwei Propellermaschinen und zwei Hubschrauber ein.

© SID

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