"Fußball ist Theater des kleinen Mannes"
Hoeneß: Öffentliche Gelder für in Not geratene Vereine

Uli Hoeneß hat sich für öffentliche Finanzhilfen für in Not geratene Fußballclubs ausgesprochen. Der Staat sei seiner Meinung nach "auch zuständig für die Unterhaltung der Bürger, für Brot und Spiele eben", sagte der Manager des deutschen Fußball- Meisters FC Bayern München in einem Interview der Zeitschrift "Super Illu". Die Eintrittskarte ins Theater werde auch subventioniert.

HB/dpa MÜNCHEN. Fußball sei das Theater des kleinen Mannes. "Deshalb hätte ich kein schlechtes Gewissen, wenn der FC Bayern subventioniert würde, obwohl wir das überhaupt nicht anstreben", erklärte Hoeneß.

Die schwierige wirtschaftliche Situation vieler Vereine führt nach Einschätzung des Bayern-Managers zu einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit unter Fußball-Profis. "Am 30. Juni, wenn viele Verträge auslaufen, werden wir Hunderte arbeitslose Spieler haben, viel mehr als jemals zuvor", prognostizierte Hoeneß. Der Bayern - Manager hofft, dass Ostdeutschland bald wieder stärker in der Bundesliga vertreten ist: "Mittelfristig sollten wir schon zwei, drei Ost-Vereine in der Bundesliga haben."

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