Fußball Olympia
Werder fühlt sich ungerecht behandelt

Werder Bremen ist wegen des Streits um Diego über den brasilianischen Fußball-Verband verärgert. "Wir werden ebenfalls Ansprüche anmelden", kündigte Sportchef Klaus Allofs an.

Nach der vorläufigen Beendigung des Abstellungs-Streits um Olympia-Teilnehmer Diego behält sich Bundesligist Werder Bremen weiterhin Forderungen gegenüber dem brasilianischen Fußball-Verband vor. "Wenn andere Vereine Abstellungsgebühren oder sonstige Zahlungen bekommen sollten, werden wir ebenfalls Ansprüche anmelden", erklärte Werder-Sportchef Klaus Allofs, der weiterhin vergeblich auf eine klärende Mitteilung der Südamerikaner wartet: "Über dieses Verhalten sind wir verärgert. "

Am Montagabend hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in der Auseinandersetzung über einen Versicherungsschutz für Diego vermittelt und den Bremern damit die gewünschte Sicherheit geboten. "Unter der Vermittlung des DFB wurde nun sichergestellt, dass wir keinen finanziellen Schaden erleiden, wenn ein Verletzungsfall eintritt, den wir uns alle nicht wünschen. Mit der jetzt zugesagten Lösung sind wir zufrieden", erklärte Allofs, ohne auf weitere Details der Vereinbarung einzugehen.

Gleichzeitig erhielt der Mittelfeldstar der Hanseaten von seinem Arbeitgeber endgültig grünes Licht für seinen weiteren Einsatz beim Olympia-Turnier. Die Bedingungen dafür seien erfüllt, hieß es von Seiten der Bremer.

© SID

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