Futurelife wird von Metro-Gründer Beisheim finanziert
Schweizer Familie führt ein High-Tech-Leben im Internet

dpa HÜNENBERG. Ein Big Brother-Haus besonderer Art ist am Donnerstag in Hünenberg im Schweizer Kanton Zug auf Sendung gegangen: Eine vierköpfige Familie lässt sich dort von der Internetgemeinde beim täglichen Leben über die Schultern schauen. Die Familie Daniel (38) und Ursi (41) Steiner mit den Kindern Grace (11) und Carlo (4) ist auf der Seite www.futurelife.ch zu besuchen.

Das Projekt "Futurelife", finanziert von Metro-Gründer Otto Beisheim, ist ein Zukunftshaus, das mit allem technischen Raffinessen ausgestattet ist, die heute auf dem Markt sind: die Tür öffnet sich, wenn der Fingerabdruck im Scanner erkannt wird, die Einkäufe werden nach der on-line-Bestellung in eine Kühlbox geliefert, der automatische Rasenmäher schneidet jeden hohen Halm ab, im Brotkasten gibt es einen automatischen Feuchtigkeitsregler und in der Dusche Düsen, die sich jeder per Computer individuell einstellen kann.

Der Informatiker und die Lehrerin lassen sich gegen ein Gehalt von Webkameras beobachten und führen Besucher durch ihr Haus. Wenn ihnen die Kameras zu viel werden, können sie ins unbeobachtete Nachbarhaus wechseln. Die Kameras werden abends und an zwei Tagen in der Woche abgeschaltet.

Futurelife wolle die Türen zur Zukunft aufstoßen, sagte Initiator Hans-Dieter Cleven. Die Angst vor neuen Technologien solle abgebaut werden, indem eine Familie zeige, wie neue Geräte in der Praxis funktionieren.

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