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Futures deuten auf freundlichen Handelsstart

Die Futures in New York deuten auf eine feste Handelseröffnung hin. Positive Firmennachrichten untermauern den Aufwärtstrend in dieser Woche. Im Tagesverlauf werden noch eine Reihe von Quartalszahlen erwartet. Im Mittelpunkt dürften die Geschäftsergebnisse des Chipherstellers Micron Technologies stehen. In den nächsten Tagen werden noch zahlreiche Brokerhäuser wie Morgan Stanley, Goldman Sachs, Bear Stearns und Lehman Brothers die Ergebnisse für das abgelaufene Quartal vorlegen. Pfizer wird heute ein Analystentreffen abhalten. Die Wall Street rechnet damit, dass der Pharmakonzern keine böse Überraschung parat haben wird. Das Management hatte bereits am Montag nach Handelsschluss angedeutet, dass die Zielvorgaben erfüllt werden. Nähere Details folgen heute.

Die Amerikaner haben offenbar die niedrigen Zinsen genutzt, um sich den Traum vom eigenen Heim zu verwirklichen. Die Hausbaubeginne sind im November um 8,2 Prozent gestiegen. Mildes Herbstwetter haben die Branche zusätzlich unterstützt.

Die Elektronikkette Circuit City hat bereits vor Handelsbeginn Quartalszahlen gemeldet. Mit zehn Cents pro Aktie wurden die Gewinnschätzungen im dritten Quartal um drei Cents übertroffen. Vor allem TV-Geräte, digitale Kameras und Spielkonsolen haben sich gut verkauft. Der Geschäftsbereich Carmax hat die Prognosen erfüllt. Auch im vierten Quartal sollten die Vorgaben erreicht werden. Der Konkurrent von Circuit City, Best Buy , hat die Analystenschätzungen um einen Cent pro Aktie geschlagen. Auch im weiteren Jahresverlauf sollten die Vorgaben erreicht werden.

Zu den treibenden Kräften im Dow Jones Index dürfte der Mischkonzern General Electric gehören. Das Management geht davon aus, dass dieses Jahr ein Gewinnwachstum von elf Prozent erreicht wird. In den nächsten beiden Jahren sei ebenfalls mit zweistelligem Wachstum zu rechnen. Die Konsensschätzungen der Analysten sollten damit erfüllt werden.

Gegenwind kommt von dem Flugzeughersteller Boeing . Die Rating-Agentur Moody?s hat die Bewertung für alle ausstehenden Verbindlichkeiten um jeweils einen Bewertungsgrad abgestuft. Zwar werde die Bemühung des Luftfahrt- und Verteidigungskonzerns, Kosten zu sparen, honoriert, doch sei nicht von der Hand zu weisen, dass die schwierige Konjunktur dem Unternehmen und der ganzen Branche Hürden in den Weg gestellt hat.

Die Aktien der Online-Flugbörse Priceline.com legen vorbörslich mehr als 18 Prozent zu. Das Unternehmen wird künftig mit dem weltgrößten Internet-Provider AOL zusammenarbeiten. Priceline.com wirbt mit dem Slogan "Nennen Sie ihren eigenen Preis" und agiert als Vermittler etwa zwischen Fluggesellschaften, Hotelketten und Endkunden. Ein Priceline-Sprecher sagte über den Deal: "Das ist unser erster großer Abschluss mit einem Online-Anbieter, und er wird uns neben TV- und Radiospots helfen, neue Kunden anzusprechen."

Trübe Aussichten kommen vor Handelsbeginn von Solectron . Der weltgrößte Kontrakthersteller von Elektrotechnik und Technologie gab für das erste Quartal des laufenden Fiskaljahres 2002 einen Verlust von acht Cents pro Aktie bekannt. Das Ergebnis vor einmaligen Posten fiel zwar ausgeglichen aus, verfehlte damit aber dennoch die durchschnittlichen Analystenschätzungen um fünf Cents. Was den zukünftigen Geschäftsverlauf betrifft, hält sich das Management bedeckt.

Ein Führungswechsel steht bei Ebay an. Der operative Vorstand, Brian Swette hat seinen Rücktritt erklärt. Sweete hatte das Amt vor zwei Jahren übernommen. Seit dem 1. Januar haben sich die Aktien des Onlineauktionators mehr als verdoppelt.

© Wall Street Correspondents Inc.

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