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Futures im grünen Bereich

Amerikanische Investoren sind nach wie vor optimistisch. Bereits zum dritten Mal deuten die Futures auf einen positiven Handelsstart. Börsianer glauben, dass der Aktienmarkt seinen Boden gefunden hat und dass die schwindenden Unternehmensgewinne mittlerweile in den Aktienpreisen reflektiert seien.

Bei Yahoo zeigen Investoren jedoch keine Gnade. Der Titel tendiert vorbörslich fast 15 Prozent schwächer. Gestern nach Handelsschluss hatte das Internetunternehmen eine drastische Gewinnwarnung veröffentlicht und bekannt gebeben, dass Tim Koogle als CEO zurücktritt. Für das laufende erste Quartal rechnet das Internetunternehmen nur noch mit dem Break Even. Analysten hatten fünf Cents pro Aktie geschätzt. Ihre Prognosen hatten sie dem pessimistischen Ausblick angeglichen, den Yahoo im Januar gegeben hatte. Die Aktie wurde gestern nach wenigen Minuten vom Handel an der Börse ausgesetzt. Lehman Brothers behält die Aktie bei "Market Performer", Goldman Sachs bei "Market Outperformer", und das Brokerhaus Prudential Securities stuft das Papier mit "halten" ein.



Dem Einzelhandel könnte ein stärkerer Tag bevorstehen. Wal-Mart hat Verkaufszahlen für den Februar gemeldet. Sie sind besser ausgefallen als erwartet. Damit nehmen sie Investoren ein wenig die Angst, dass die abkühlende Wirtschaft sich auf die Kaufkraft der amerikanischen Haushalte auswirkt. Auch neue Konjunkturdaten zeigen, dass es um die amerikanische Wirtschaftslage nicht so schlecht bestellt ist wie befürchtet. Die Anträge auf Arbeitslosenunterstützung sind in der vergangenen Woche wieder gefallen. Erwartet waren 36.000 Anträge, es handelt es sich aber nur um 370.000 Antragsteller.



Costco Wholesale hat Quartalszahlen gemeldet. Das Einzelhandelsunternehmen verbucht zwar einen geringeren Gewinn als im Quartal davor, doch können die Ergebnisse die Analystenschätzungen erfüllen. Den Gewinnrückgang führt Costco auf steigende Kosten zurück. Unternehmensangaben zufolge machten sich jedoch auch das sinkende Verbrauchervertrauen und das schwächere Wirtschaftsumfeld bei den Geschäftszahlen bemerkbar.



Eli Lillys Aktie fällt vorbörslich. Der Pharmakonzern hat Probleme mit der US-Gesundheitsbehörde, die Mängel im Fertigungsprozess festgestellt hat. Eli Lilly kündigt an, die Mängel zu beheben. Laut des Managements sei nicht mit finanziellen Auswirkungen zu rechnen. Daher werden die ursprünglichen Prognosen bestätigt.

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