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Futures im Minus

Nach Veröffentlichung der Wirtschaftsdaten drehten sowohl der Dow Jones Future als auch der Nasdaq Future in die Verlustzone. Damit könnte die Ralley im Bärenmarkt vorerst beendet sein. Auch negative Unternehmensmeldungen drückten den Markt ins Minus. Schon kommt wieder die Hoffnung auf eine baldige Zinssenkung auf.

Die Inflationsangst dürfte zum Wochenausklang wieder ins Hintertreffen geraten. Die Erzeugerpreise gingen im März im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent zurück. Analysten hatten mit einem Anstieg von 0,1 Prozent gerechnet. Die Kernrate, exklusive der Preise für Nahrungsmittel und Energie, lag mit einem Plus von 0,1 Prozent exakt im Rahmen der Erwartungen. Gemischt fielen auch die Einzelhandelsumsätze für März aus. Während die Gesamtrate um 0,2 Prozent fiel, lag die Kernrate exklusive Autos bei einem Minus von 0,1 Prozent. Analysten rechneten bei beiden Daten mit einem Anstieg. Damit deuten die März-Zahlen auf eine abkühlende Konjunktur. Bedenklich ist auch der Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung. Diese stiegen in der vergangenen Woche um 9.000 auf 392.000 Aufträge. Historisch betrachtet ist ab einem Niveau von 400.000 eine Rezession kaum noch abzuwenden. Damit erhöhen die Wirtschaftsdaten wieder die Chance auf eine baldige Zinssenkung. Bereits im Vorfeld der Notenbanksitzung am 15. Mai erhoffen sich einige Analysten Hilfe von Alan Greenspan.

Gestern nach Handelsschluss hatten die Unternehmen Yahoo, Network Appliance und Lam Research den Markt mit unerfreulichen Nachrichten überflutet, bevor General Electric die Anleger vor Handelsbeginn mit positiven Quartalszahlen erfreute.

General Electric meldet ein gutes Quartalsergebnis. Sowohl die Gewinn- als auch die Umsatzerwartungen der Analysten wurden erreicht. Der Umsatz stieg sogar auf ein neues Rekordhoch. Trotz des schwierigen Marktumfeldes gelang es General Electric, die Gewinnmargen zu steigern. Die Aktie stieg vor Handelsbeginn um drei Prozent.

Yahoo veröffentlichte gestern nach Handelsschluss das Ergebnis für das erste Quartal. Zwar konnten die Gewinn- und Umsatzerwartungen der Analysten übertroffen werden, doch sehen die Zukunftsprognosen eher düster aus. Die Werbeumsätze sind um 46 Prozent eingebrochen. Jetzt werden 400 Arbeitsstellen gestrichen, um Kosten zu sparen. Auch die Gewinnaussichten für das Gesamtjahr werden reduziert. Die Aktie steigt vor Handelsbeginn knapp sechs Prozent. Dies dürfte dem Internetsektor heute Auftrieb geben.

Research in Motion erfreut die Anleger dagegen mit guten Ergebnissen. Sowohl der Gewinn als auch der Umsatz wurden gesteigert. Die allgemeinen Gewinnprognosen konnten um drei Cents übertroffen werden. Auch für die Zukunft sehen die Aussichten positiv aus. Der Umsatz soll weiter gesteigert werden. Der Wert schoss vor Handelsbeginn mit über 20 Prozent in die Höhe.

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