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Futures im Plus

Die Futures deuten auf einen freundlichen Handelsstart. Nach dem Ausverkauf des gestrigen Tages, planen die Anleger wieder einzusteigen. Ein Großteil schlechter Nachrichten dürfte bereits eingepreist sein. Nokia legt trotz schlechter Nachrichten vorbörslich an Wert zu. Der Dow Jones Index schloss zur Wochenmitte erstmals wieder unter der 10 000 Punkte Marke.

Die Futures deuten ins Plus. Während der S&P 500 Future rund zehn Punkte in die Gewinnzone kletterte, schaffte es der Eröffnungsindikator sogar fast 45 Punkte ins Plus.



So tendiert Nokia trotz revidierter Wachstumsprognosen vorbörslich freundlich. Spekulationen, dass der größte Mobiltelefonhersteller der Welt seine Wachstumserwartungen nach unten korrigieren könnte, hatte den Titel bereits in den vergangenen Tagen an Wert gekostet. Nokia korrigiert die Wachstumsprognosen nach unten. In diesem Jahr sollen branchenweit lediglich zwischen 450 bis 500 Millionen Funktelefone verkauft werden. Bisher lagen die Prognosen in einer Spanne von 500 bis 550 Millionen Stück. Der Umsatz wird im ersten Quartal statt um 25 bis 30 Prozent nun lediglich um 20 Prozent steigen, teilte das Management mit. Der Ertrag wird mit voraussichtlich 0,19 Euro unverändert ausfallen. Die Aktie tendierte vorbörslich trotz der Warnung freundlich und ist vor Handelsbeginn eine der meistgehandelten Aktien. Auch Konkurrent Motorola und Telekommunikationskonzern Sprint können vor der Eröffnungsglocke zulegen.



Die Sorgenkinder des gestrigen Tages dürften sich am Morgen wieder leicht erholen. Vor allem der Finanzsektor war gestern wegen Spekulationen zu Bankenpleiten in Japan unter Druck geraten. Für Entwarnung sorgt am Morgen Goldman Sachs. Die Analysten halten die Angst, dass eine mögliche Bankenkrise in Japan auch die US-Banken beeinträchtigen könnte, für überzogen. Das an japanische Unternehmen vergebene Kreditvolumen, inklusive Derivate, belief sich vergangenen im September auf lediglich 25 Milliarden Dollar und damit ein Prozent der gesamten US-Bankeinlagen. Goldman Sachs empfiehlt die Aktie von Bank of America zum Kauf. Die Analysten von Merrill Lynch stufen Kreditkartenunternehmen American Express hoch.



Unter die Räder kommen dürften Flugaktien heute erneut. Vorbörslich warnt United Airlines, dass der Verlust im ersten Quartal 2001 höher ausfallen wird als zunächst prognostiziert. Das wirtschaftlich schwache Umfeld habe sich deutlicher bemerkbar gemacht, als ursprünglich angenommen. So sei zum Beispiel die Zahl der Firmenreisen gesunken. Wie groß der Verlust sein wird, sagte das Unternehmen nicht. Es ging zudem davon aus, dass es auch im Gesamtjahr 2001 deutlicher in die roten Zahlen rutschen wird.



Ob der Telekommunikationssektor heute noch einmal unter Druck gerät, dürfte sich zeigen. Nachdem schlechte Nachrichten und Spekulationen über weitere Gewinnwarnungen die Branche in den vergangenen Tagen bereits kräftig Punkte gekostet hatte, dürften weitere negative Nachrichten eingepreist sein.



Zu den meistgehandelten Aktien gehören vorbörslich Cisco Systems, Sun Microsystems, JDS Uniphase und Oracle. Sie alle notieren im Plus. Unter Druck geraten dürfte dagegen Nextel. Nachdem das Unternehmen gestern vor enttäuschenden Quartalszahlen warnte, senkt Brokerhaus Lehman Brothers das Kursziel für Nextel von 48 auf 44 Dollar pro Aktie. Merrill Lynch stuft Nextel von "kurzfristig kaufen" auf "akkumulieren" ab. Langfristig wird die Kaufempfehlung beibehalten.



Lehman

Brothers stuft Medtronic weiterhin mit "aggressiv kaufen" ein. Das Kursziel wird mit 65 Dollar pro Aktie angegeben. Weiterhin reduziert Lehman Brothers die Gewinnerwartungen für die Fast Food Kette McDonald´s. Das Kursziel wird von 42 auf 38 Dollar korrigiert. Dennoch stufen die Analysten die Aktie weiterhin mit "aggressiv kaufen" ein. Merrill Lynch bestätigt die Kaufempfehlung für den Aluminiumkonzern Alcoa.

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