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G20-Länder für Oecd-Standard gegen unfairen Steuerwettlauf

Die führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) machen im Kampf gegen unfairen Steuerwettlauf Druck.

dpa-afx BERLIN. Die führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) machen im Kampf gegen unfairen Steuerwettlauf Druck. Wie am Sonnabend am Rande des G20-Treffens in Berlin aus deutschen Regierungskreisen verlautete, wollen alle G20-Länder eine Selbstverpflichtung zur Einhaltung der Oecd-Standards beim Austausch von Steuerinformationen unterzeichnen. Dies sei ein substanzielles Ergebnis, hieß es. Bei der Bekämpfung der Terrorfinanzierung will die Gruppe der 20 Bargeldkurieren künftig mehr Aufmerksamkeit widmen.

Finanzminister Hans Eichel sagte mit Blick auf die Selbstverpflichtung gegen unfairen Steuerwettlauf, die Oecd-Standards sollten weltweit auch in anderen Ländern angewandt werden. Dies betreffe auch Nachbarländer, die Oecd- Mitglied seien. Ohne die Schweiz oder Luxemburg zu nennen, sagte Eichel: "Wir werden jedenfalls alles daran setzen, sie davon zu überzeugen." Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und internationale Steuerhinterziehung seien Sachverhalte, die man nicht voneinander trennen könne. Nach Angaben Eichels haben sich die G20 auch auf einen Konsens zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum verständigt. Dabei gehe es um zentrale soziale Fragen.

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