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G7-Minister drängen Argentinien zu Fortschritt bei Umschuldung

Die Finanzminister der sieben wichtigsten Industriestaaten (G7) haben Argentinien zu Fortschritten bei der Bewältigung seines enormen Schuldenbergs aufgefordert. Argentinien müsse die Strukturreformen vorantreiben, solide fiskalische Rahmenbedingungen schaffen und vor allem darauf zielen, möglichst viele Gläubiger für den Umschuldungsprozess zu gewinnen. Sie forderten das Land auf seinen Verpflichtungen beim Internationalen Währungsfonds (IWF) "so zügig wie möglich" nachzukommen.

dpa-afx WASHINGTON. Die Finanzminister der sieben wichtigsten Industriestaaten (G7) haben Argentinien zu Fortschritten bei der Bewältigung seines enormen Schuldenbergs aufgefordert. Argentinien müsse die Strukturreformen vorantreiben, solide fiskalische Rahmenbedingungen schaffen und vor allem darauf zielen, möglichst viele Gläubiger für den Umschuldungsprozess zu gewinnen. Sie forderten das Land auf seinen Verpflichtungen beim Internationalen Währungsfonds (IWF) "so zügig wie möglich" nachzukommen.

"Der Druck der G7 kommt wahrscheinlich zu spät", sagte Stefan Engelsberger, Gründer der Interessengemeinschaft Argentinien, die 250 private Gläubiger vertritt. Argentinien war vor drei Jahren zahlungsunfähig geworden und zahlt seither keine Zinsen mehr auf Anleihen. Buenos Aires hat eine Rückzahlung bei einem Abschlag von 75 auf den Nominalwert der Schuldtitel angeboten. Dies wiesen die Gläubigern als unannehmbar zurück. "Wir hoffen, dass Argentinien dennoch zur Vernunft kommt", sagte Engelsberger in Washington.

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