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G8-Einsatz in Genua: Drei Polizeibeamte gefeuert

Die italienische Regierung damit Konsequenzen aus der in- und ausländischen Kritik an dem harten Polizeieinsatz gegen die Globalisierungsgegner, bei dem ein Demonstrant von einem Polizisten erschossen wurde.

ap ROM. Knapp zwei Wochen nach dem G-8-Gipfel in Genua hat die italienische Regierung drei ranghohe Polizeibeamte ihres Postens enthoben. Sie zog damit die Konsequenzen aus der in- und ausländischen Kritik an dem harten Polizeieinsatz gegen die Globalisierungsgegner, bei dem ein Demonstrant von einem Polizisten erschossen wurde.

Wie Innenminister Claudio Scajola am Donnerstagabend mitteilte, wurden der stellvertretende Polizeikommandant für den G-8-Einsatz, Ansoino Andreassi, der Leiter der Antiterrorabteilung, Arnaldo La Barbera, sowie Franceso Colucci, der Polizeichef von Genua, entlassen. Scajola, der selbst ins Kreuzfeuer der Kritik geraten ist, überstand am Mittwoch ein Misstrauensvotum im italienischen Senat.

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