Gästezahl sinkt um zehn Prozent
Studiosus entwickelt sich besser als der Markt

Der Reiseveranstalter Studiosus sieht sich von der Krise im Tourismus weniger stark getroffen als andere Unternehmen. Im laufenden Jahr entwickle sich der Studienreisen- Spezialist aus München besser als der Gesamtmarkt, sagte Geschäftsführer Peter- Mario Kubsch am Montagabend in Hamburg.

HB HAMBURG/MÜNCHEN. Die Gästezahl sei in der Firmengruppe, zu der auch die Marken Klingenstein und Marco Polo gehören, um 9,8 % auf 91 520 gesunken. Beim Umsatz rechne man mit einem Minus um 3,9 % auf 203,9 Mill. Euro. Für die Branche insgesamt werde dagegen ein zweistelliges Minus erwartet.

Eine deutlich stärkere Nachfrage als in den Vorjahren sei im laufenden Jahr bei Studienreisen nach China, Südostasien und Südafrika feststellbar gewesen. Zudem seien Russland, das Baltikum, Ungarn, Tschechien, die Benelux-Länder und Frankreich stärker gefragt gewesen. Verlierer waren vor allem Nordafrika und der Nahe Osten: Dort betrugen die Buchungsrückgänge bis zu 68 %. Für 2003 rechnet Kubsch mit einer weiteren Nachfrage- Verschiebung in Richtung Nord- und Osteuropa, Südafrika sowie in buddhistisch geprägte Länder. Die islamische Welt werde dagegen - unabhängig von der weiteren Entwicklung im Irak - in Deutschland "langfristig mit Nachfrageproblemen zu kämpfen haben", sagte Kubsch.

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