Ganz große Namen im US-Team fehlen
Letzter Härtetest für Zach-Team

Mit den USA wartet drei Tage vor dem Start der Eishockey-WM in Tschechien noch einmal ein dicker Brocken auf die deutsche Eishockey-Nationalmamnnschaft. Bei der Generalprobe gegen das mit NHL-Profis gespickte Team kann Zach erstmals auf seine Wunschformation setzen.

HB NÜRNBERG/BERLIN. Olaf Kölzig und Jochen Hecht feiern ein Wiedersehen mit guten Bekannten, die WM-Generalprobe wird für das DEB-Team dennoch kein gemütliches Familientreffen. Das Testspiel am Mittwoch in Nürnberg (18.45 Uhr/DSF) dient drei Tage vor dem WM-Auftakt gegen Kasachstan als Reifeprüfung. Der Olympia-Zweite bietet in seinem einzigen Testspiel vor der WM in Tschechien gleich 17 Profis aus der nordamerikanischen NHL auf.

"Ich bin sehr dankbar, dass wir vor der WM noch so einen Weltklassegegner haben", sagt Bundestrainer Hans Zach. Seine Schützlinge spielten seit Anfang April je zwei Mal gegen die Schweiz und Ex-Weltmeister Slowakei sowie drei Mal gegen Österreich, aber auch der stärkste Gegner Slowakei hatte noch nicht seine Puckjäger aus Übersee dabei.

Gegen die USA, die aktuell in der Weltrangliste sogar einen Platz hinter Deutschland auf Rang acht liegen, soll sich Zachs Mannschaft nun den letzten Schliff holen. "Wir müssen sehen, dass wir die Form bis zum Samstag halten. Samstag ist der Tag X", kündigt der Bundestrainer mit Blick auf den WM-Start an. Allerdings sucht man im US-Team vergebens nach den ganz großen Namen. Wie üblich stehen bei den Amerikanern nur Spieler im Aufgebot, die mit ihren Clubs nicht mehr in den derzeit laufenden Playoffs in der NHL vertreten sind. Lediglich Chris Drury (Buffalo Sabres), Aaron Miller (Los Angeles Kings), Bates Battaglia (Washington Capitals) und Torwart-Star Mike Dunham (New York Rangers) gehören zur ersten Garde der NHL-Profis. Aus der Deutschen Eishockey-Liga nominierte US-Chefcoach Peter Laviolette Stürmer Andy Roach von Adler Mannheim.

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