Gardena-Verkauf: Entscheidung kommende Woche

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Gardena-Verkauf: Entscheidung kommende Woche

Die Entscheidung über einen Käufer des Ulmer Gartengeräte-Herstellers Gardena wird sich voraussichtlich bis Ende kommender Woche hinziehen. "Die Angebote der britischen Electra und der schwedischen Industri Kapital sind vergleichbar. Die Verhandlungen mit beiden Interessenten laufen parallel", sagte am Montag eine Gardena-Sprecherin auf Anfrage.

dpa ULM. Der Vorstandsvorsitzende der Gardena Holding AG, Wolfgang Jahrreis, hatte bei der Bilanzpressekonferenz am 31. Januar in Aussicht gestellt, dass die Entscheidung in der ersten Februarwoche fallen könne.

Die beiden Gardena-Gründerfamilien hatten als Halter aller Stammaktien im Sommer 2001 die US-Investmentbank Goldman Sachs mit dem Verkauf ihrer Anteile beauftragt. Bei den beiden Interessenten handelt es sich um "Finanzinvestoren, die voll hinter der Strategie des Managements stehen", sagte Jahrreis. Ein Abbau von Arbeitsplätzen sei nicht geplant. Dies war für den Fall einer Übernahme durch einen industriellen Investor befürchtet worden. Derzeit beschäftigt Gardena 2 900 Mitarbeiter, davon 1 700 in Deutschland.

Im Geschäftsjahr 2000/2001 (30. September) sank der Jahresüberschuss um fast 40 % auf 27,4 Mill. DM (14,01 Mill. ?). Der Umsatz blieb mit einem minimalen Plus von 0,1 % auf 756,9 Mill. DM nahezu konstant.

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