Gasexplosion
44 Tote in chinesischer Zeche

Bei einer Gasexplosion in einer Zeche im Nordosten Chinas sind am Montagnachmittag 44 Bergleute ums Leben gekommen. Bei Unfällen im chinesischen Kohlenbergbau starben im vergangenen Jahr laut offizieller Statistik 5160 Menschen.

HB/dpa PEKING. Bei einer Gasexplosion in einer Zeche im Nordosten Chinas sind 44 Bergleute ums Leben gekommen. Wie offizielle Stellen am Dienstag mitteilten, befindet sich der Besitzer der Mine in der Provinz Heilongjiang auf der Flucht. Zum Zeitpunkt des Unglücks am Montagnachmittag befanden sich wahrscheinlich 45 Arbeiter im Stollen, sagte ein Zechen-Sprecher.

In China werden vom Staat stillgelegte Minen oft mit Billigung von Beamten wieder in Betrieb genommen. "Das ist das Problem eines Entwicklungslandes", sagte ein staatlicher Sicherheitsinspektor. "Wir fordern die Firmen auf, in Sicherheit zu investieren, aber sie benötigen dazu Geld."

Bei Unfällen im chinesischen Kohlenbergbau starben im vergangenen Jahr laut offizieller Statistik 5160 Menschen. In diesem Jahr sind es bislang schon mehr als 3500. Nicht eingeschlossen sei eine Dunkelziffer nach Unfällen in kleineren oder illegal betriebenen Minen.

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