Gast-Kommentar
Mobile Navigationssysteme auf dem Weg zum Massenmarkt

Die Chancen sich zu einem Massenmarkt zu entwickeln stehen für mobile Navigationssysteme, also elektronische Routenführer auf PDAs (Personal Digital Assistant) oder Smartphones, gut. Die Grundlagen hierfür wurden vor allem im vergangenen Jahr geschaffen.

Die Anbieter profitierten dabei von technischen Weiterentwicklungen von Standard-Hardware und-Betriebssystem-Software. Sie lieferten dadurch zunehmend einfache Plug-and-Play-Lösungen und konzipierten interessante Produktpakete, die den Bedarf der Kunden trafen.

Die Anbieter mobiler Navigationssysteme haben innerhalb kurzer Zeit Produkte geschaffen, die festeingebauten Navigationssystemen beinahe in nichts nachstehen - diese sogar in der Flexibilität der Nutzung übertreffen. Sie können in mehreren Fahrzeugen und sogar von Fußgänger oder Fahrradfahrer genutzt werden, außerdem steht oft die Organizer-Funktionalität eines PDA zur Verfügung. Die Softwarehersteller haben durch Datenkompression den Speicherbedarf des digitalen Kartenmaterials so stark optimiert, dass inzwischen ganz Deutschland inklusive der Applikation auf einer 256 MB großen Speicherkarte Platz hat. Der Nutzer muss diese nur noch in seinen PDA stecken und ist sofort navigationsfähig. Für europaweite Routen über die vorinstallierte Karte hinaus können Kartenausschnitte oder Routenkorridore flexibel nach Bedarf vom PC auf den PDA geladen werden. Einfacher kann Plug-and-Play nicht sein.

Neben aktuellem und hochpräzisem Kartenmaterial gehören inzwischen auch die TMC (Traffic Message Channel) Codes bei einigen mobilen Navigationssystemen zum festen Bestandteil. Mit Hilfe dieser Informationen berücksichtigt das mobile System Verkehrsangaben und ermöglicht bei Behinderungen wie Staus dynamische Routenführung mit Alternativstrecken. Weitere Höhepunkte in der Entwicklung sind modulare Bluetooth-/TMC-fähige GPS-Empfänger (Global Positioning System), welche die Verkabelung im Fahrzeug weitgehend reduzieren, und neuerdings eine deutliche Weiterentwicklung der Bediensicherheit durch Spracherkennung sowie Finger-Eingabe anstelle der bei PDA?s üblichen Bedienung per Stift ermöglicht.

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