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Gateway reduziert Gewinnerwartungen erneut

Gateway reduziert bereits zum zweiten Mal in zwei Monaten die Gewinnerwartungen für das laufende Quartal.

So lautet die traurige Bilanz der Analystenkonferenz des Computerherstellers. Während die Analysten bisher einem Gewinn von 17 Cents pro Aktie prognostiziert hatten, rechnet die Unternehmensleitung in diesem Quartal nur noch mit dem Erreichen des Break-Even. In der vergleichbaren Vorjahresperiode hatte Gateway noch einen Überschuss von 41 Cents pro Aktie erwirtschaftet. Der Umsatz werde sich im Vergleich zu dem des Vorjahresquartals voraussichtlich nicht sonderlich verbessert haben. Schuld an den trüben Aussichten ist das schwache Wirtschaftswachstum und die auch damit rückläufige Nachfrage nach Heimcomputern.



Gateway versucht der unerfreulichen Geschäftsentwicklung mit Umstrukturierungsmaßnahmen Einhalt zu gebieten. Neben Entlassungen versucht das Unternehmen auch durch eine reduzierte Produktpalette die Kosten zu senken. Bereits vor Beginn der Analystenkonferenz hatte Merrill Lynch den PC-Hersteller von "zukaufen" auf "halten" abgestuft. Das Brokerhaus hatte bereits erwartet, dass Gateway die Gewinnprognosen senken werde. Weiter dürfte das Management massive Schwierigkeiten haben, die strategische Ausrichten des Konzerns nachhaltig zu verändern. Gateway ist neben Dell Computer der weltgrößte Direktverkäufer von PCs. Nachbörslich tendiert die Aktie im Minus.

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