Gebäude der Weltbank geschlossen
Lügendetektor soll Anthrax-Täter finden

Nach dem Willen des US-Justizministeriums sollen sich in Kürze hunderte Beschäftigte von zwei Anthrax-Lagerstätten Tests mit Lügendetektoren unterziehen.

wiwo/ap WASHINGTON. Die Behörden hoffen so auf Fortschritte bei den Ermittlungen zu den Milzbrandanschlägen vom vergangenen Herbst. Unterdessen schloss die Weltbank eines ihrer Gebäude in Washington für zwei Tage, nachdem eine Routineüberprüfung der Post mittels eines Schnelltests einen Verdacht auf Anthraxerreger ergab. Ein zweiter Test sei jedoch negativ verlaufen, erklärte Sprecherin Caroline Anstey. Ein weiterer Test sollte endgültige Klarheit bringen.

Die Tests mit Lügendetektoren sollen ab Juni in zwei Einrichtungen in den Staaten Maryland und Utah durchgeführt werden, wie ein Beamter des Justizministeriums, der nicht genannt werden wollte, am Montag in Washington erklärte. Dabei würden sich die Ermittlungen auf Beschäftigte konzentrieren, die Kenntnisse in der Nutzung von Anthrax als Waffe und möglicherweise Zugang zu dem Material hatten.

Im vergangenen Herbst waren mehrere Briefe mit den Erregern an Adressaten in Florida, New York und Washington verschickt worden. Sie trugen Poststempel vom 18. September und vom 09. Oktober. Fünf Menschen starben an Lungenmilzbrand, Dutzende weitere erkrankten an der harmloseren Form von Hautmilzbrand.

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