Gebühren orientieren sich am Start- oder Mindestpreis
Ricardo.de führt Eröffnungsgebühren für Online-Auktionen ein

Das Online-Auktionshaus will ab 22. Januar Eröffnungsgebühren einführen. Ziel ist es, die Angebotsqualität und damit die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

dpa-afx HAMBURG. Ricardo.de will in Zukunft entsprechende Gebühren erheben, wenn eine Auktion ohne Zuschlag ende, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Hamburg mit. "Die Einführung der Eröffnungsgebühren dient der Verbesserung unserer Angebotsstruktur, weil gleiche Auktionen und bewusste Einstellungen in falsche Kategorien deutlich zurückgehen werden", sagte Matthias Schmidt-Pfitzner von der ricardo.de AG.

Die Gebühren sollen sich am Start- oder Mindestpreis orientieren und sich zwischen 0,15 DM für Produkte unter neun DM und 1 DM für Produkte über 100 DM belaufen. Bei erfolgreich abgeschlossener Auktion solle dem Unternehmen zufolge keine Gebühr anfallen.

Ricardo.de, nach eigenen Angaben Marktführer bei Privatauktionen im Internet, hat rund 950 00 Mitglieder, die im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2000/2002 (30. September) Waren im Wert von 22,8 Mill. Euro handelten. Im November 2000 war das Unternehmen vom britischen Online-Auktionshaus QXL.com übernommen worden.

Vor einem Jahr hatte beim Online-Auktionshaus eBay die Einführung der Gebühren Proteste unter den Usern ausgelöst und zu einem zeitweiligen Angebotsschwund auf der Internetauktion geführt. EBay verlangt inzwischen zwischen 35 Pfennig und zwei DM für die Aufnahme der Artikel in die Auktionsdatenbank, bei einer erfolgreichen Vermittlung werden bei Artikeln bis 100 DM vier Prozent Provisionsgebühr fällig.

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