Gebührenpflichtiger Dienst denkbar: Einigung im Napster-Streit möglich

Gebührenpflichtiger Dienst denkbar
Einigung im Napster-Streit möglich

Im jahrelangen Rechtsstreit zwischen der Musikindustrie und der Internet-Tauschbörse Napster kommt es möglicherweise schon bald zu einer Einigung.

ap SAN FRANCISCO. Die Klage der Musikindustrie gegen Napster wurde am Mittwoch von Richterin Marilyn Hall Patel vorerst auf Eis gelegt. Die Musikindustrie wirft Napster in der Klage Verletzung des Urheberrechts vor. Beide Parteien teilten am Mittwoch mit, dass eine Einigung möglich sei. Diese dürfte auf einen gebührenpflichtigen Dienst von Napster hinauslaufen.

Die amerikanische Musikindustrie hatte Napster 1999 verklagt, weil über die Rechner der Firma auch urheberrechtlich geschützte Musikstücke getauscht worden waren. Wegen der Klage musste Napster seinen Dienst fast völlig einstellen. Im Jahr 2000 wurde das Unternehmen praktisch von Bertelsmann übernommen.

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