Geburtsstunde des "Eurolands"
Porträt eines Kunstgebildes

Der Beginn der Europäischen Währungsunion ist auch die Geburtsstunde des "Eurolands". Das Kunstgebilde umfasst zwölf Staaten. Elf von ihnen führten die Gemeinschaftswährung schon 1999 ein: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien. Griechenland trat der Euro-Zone nach Erreichen der Beitrittskriterien im Januar 2001 bei.

dpa HAMBURG. Das Euroland erstreckt sich über 2,4 Mill. Quadratkilometer und mehr als 30 Breitengrade der Weltkarte, von der friesischen Tiefebene bis zum 4 804 Meter hohen Mont Blanc in den Alpen. Es ist dabei kein geschlossenes Gebilde: Finnland im Nordosten und Irland im Nordwesten haben keine Grenze zu einem anderen der Euro-Staaten. Und inmitten der Euro-Landkarte nimmt sich die Schweiz wie ein Binnensee aus.

An die 303 Mill. Menschen leben in Euroland - zwischen Utsjoki im Norden Finnlands und der italienischen Insel Lampedusa vor der Küste Libyens. Sie sprechen allein 18 Amtssprachen. Streng genommen gehören zu Euroland auch die französischen Übersee- Departements Guyana in Südamerika, Mayotte und Reunion vor der Ostküste Afrikas oder die Karibikinseln Guadeloupe und Martinique.

Gemessen an der Wirtschaftskraft ist Euroland nach den USA und vor Japan der größte Währungsraum der Welt. Der Anteil von Euroland am weltweiten Bruttoinlandsprodukt beträgt 16,2 % (2000), der Anteil der USA 21,9 % und der von Japan 7,6 %.

Im Welthandel sind die "Euroländer" sogar Spitze. Mit einem Außenhandelsvolumen von 1 366 Mrd. DM (rund 698Mrd. ?) entfallen 18,9 % des Welthandels auf Euroland. Die Anteile der USA und Japans betragen 15,2 und 9,1 %.

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