Gedenktag
Israel gedenkt der Opfer des Holocaust

Das öffentliche Leben in Israel ist am Dienstag zum Gedenken an die sechs Millionen von den Nationalsozialisten getöteten Juden für zwei Minuten zum Erliegen gekommen.

Reuters JERUSALEM. Wie in jedem Jahr ertönten am Holocaust-Gedenktag um 10.00 Uhr im ganzen Land die Sirenen zur Erinnerung an die Opfer des von den Nazis als "Endlösung" bezeichneten Plans zur Auslöschung des jüdischen Volkes.

Autofahrer stoppten ihre Fahrt und verharrten neben ihren Fahrzeugen. Schulen und Regierungseinrichtungen hielten Holocaust-Gedenkfeiern ab, während israelische Medien in Wort und Bild über noch lebende Zeitzeugen der deutschen Konzentrationslager berichteten.

Viele Israelis fühlen sich angesichts der palästinensischen Selbstmord-Attentate in jüngster Zeit erneut als Opfer anti-jüdischer Gewalt, zumal sich einige der jüngsten Attentate während des Palästinenser-Aufstands auch gegen religöse Feiern richteten. Dazu zählte ein Bomenbanschlag, der beim Passah-Fest im vergangenen Monat 27 Menschen in einem Hotel in den Tod riss.

Die militärische Antwort Israels auf den palästinensischen Aufstand hat neben internationaler Kritik auch das Risiko von Anschläge auf Synagogen und andere jüdische Einrichtungen insbesondere in Europa deutlich erhöht.

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