Gedopte Inderin macht Trainer verantwortlich
Griechen droht weiterer Doping-Skandal

Das Drama um ihre Sprint-Helden Kenteris und Thanou ist noch nicht wirklich verarbeitet, da senden die griechischen Medien dem Land die nächste Hiobsbotschaft ins Haus. Dieses Mal soll es ein Gewichtheber sein, der schon für seine Medaille gefeiert wurde. Bereits am Morgen hatten die Fahnder einen neuen Dopingfall unter den Kraftsportlern gemeldet - das Gewichtheben droht im Doping-Sumpf zu versinken.

HB ATHEN. Nach Informationen mehrerer griechischer Sender ist der Olympia-Dritte im Gewichtheben, Leonidas Sampanis, bei einer Dopingkontrolle positiv getestet worden. Bei dem 32-Jährigen seien erhöhte Testosteron-Werte festgestellt worden. Sampanis droht die Aberkennung der Bronzemedaille in der Klasse bis 62 kg und der Ausschluss von den Olympischen Spielen.

Der griechische Chef de Mission, Ioannis Papadogiannakis, sei von der Welt-Antidoping-Agentur WADA darüber informiert worden, dass die A-Probe bei Sampanis ein positives Ergebnis ergeben hätte. Die B-Probe soll nach Berichten griechischer Medien am Samstag geöffnet werden. Der Athlet führt den positiven Test darauf zurück, dass er generell erhöhte Testosteron-Werte habe.

Wie der Athener Fernsehsender ALTER berichtete, sei ein Testosteron-Wert von 12 festgestellt worden. Die WADA akzeptiere aber nur einen Höchstwert von bis zu 6, hieß es. Wie es aus Kreisen des griechischen Gewichtheber-Verbandes hieß, sei Sampanis eine Woche vor seinem Wettkampf am vergangenen Montag negativ getestet worden.

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