Gefährliche Gegner für die Revierklubs
Mit neuem Mut

Wenn Borussia Dortmund und Schalke am Donnerstag im Uefa-Cup spielen, geht es um mehr als nur den Einzug in die nächste Runde oder die Ehre der deutschen Klubs. Es sind auch Endspiele um den fünften Bundesliga-Starter-Platz. Die jüngsten Erfolgserlebnisse machen den Revier-Klubs Hoffnung.

HB DORTMUND/GELSENKIRCHEN. Die beiden Revierclubs wollen dem deutschen Vereinsfußball weitere internationale Häme ersparen. Nach dem peinlichen Erstrunden-Aus von Hamburg, Berlin und Kaiserslautern drückt die ganze Bundesliga der Konkurrenz aus Dortmund und Schalke im Uefa-Cup-Wettbewerb die Daumen. Nur der Einzug beider Vereine in die 3. Runde bewahrt vor einer weiteren Verschlechterung in der Fünf- Jahres-Wertung der Uefa, die für die Zuteilung der Startplätze in den europäischen Wettbewerben maßgeblich ist.

Die Sorge, dass ein weiterer DFB-Club auf der Strecke bleiben könnte, ist vor allem im Fall von Borussia Dortmund berechtigt. Zwar zeichnet sich die Rückkehr einiger Leistungsträger ab, doch im Zweitrunden-Hinspiel gegen den FC Sochaux am Donnerstag (20.30 Uhr/ARD) muss das vom Verletzungspech gebeutelte Team erneut ohne elf Profis auskommen. Angesichts der Personalnot flüchtet sich Matthias Sammer vor dem Spiel gegen den Tabellenachten aus Frankreich in Galgenhumor. "Immerhin kann ich den in der Bundesliga gesperrten Sebastian Kehl einsetzen. Da habe ich ein echtes Luxusproblem", sagte der BVB-Trainer mit gequältem Lächeln.

Eigentlich ist er derzeit nur selten zu Scherzen aufgelegt. Die Freude über den denkwürdigen 3:2-Erfolg gegen den Hamburger SV am vorigen Sonntag, als seine Mannschaft in einer furiosen Aufholjagd drei Treffer binnen fünf Minuten markierte, ist nervöser Anspannung gewichen. Schließlich kann sich das einzige an der Börse notierte deutsche Fußball-Unternehmen nach dem frühen DFB-Pokal-Aus vor einer Woche in Mönchengladbach keinen weiteren Reinfall erlauben.

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