Gefechte erschüttern Hauptstadt
Heftige Kämpfe in Zentralafrikanischer Republik

In der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik, Bangui, hielten die Unruhen auch am Montag an. Wie lokale Medien berichteten, hatten abtrünnige Soldaten am Samstag den Palast und Leibgarden von Präsident Ange-Felix Patasse angegriffen.

dpa NAIROBI/BANGUI. Anhänger des entlassenen Armeechefs Francois Bozize wehrten sich gegen dessen Verhaftung im Zusammenhang mit einem Putschversuch im Mai.

Augenzeugen berichteten, Bozizes Anhänger hätten sich im Norden der Stadt verschanzt. Libysche Soldaten bewachten derweil den Präsidentenpalast. Die Bevölkerung der 500 000-Einwohner-Metropole habe sich aus Angst vor den heftigen Schusswechseln in ihren Unterkünften verschanzt. Schulen und Geschäfte blieben geschlossen, hieß es im Radiosender BBC.

Bozize war im vergangenen Monat im Zusammenhang dem gescheiterten Putschversuch entlassen worden. Aufständische Soldaten hatten sich dabei mehrtägige blutige Gefechte mit den Präsidentengarden geliefert. Hunderte Menschen waren ums Leben gekommen. Die libysche Armee intervenierte und ist seither in Bangui stationiert. Als Drahtzieher für den Putschversuch gilt der frühere Militärherrscher des Landes, Andre Kolingba.

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