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Gegen das deutsche Lamento

Florian Langenscheidt stellt in seinem neuen Kompendium "Weltmarktführer" vor

Er war so etwas wie ein Pionier der New Economy. Ein Start- up-Unternehmer seiner Zeit, der einen Riecher für die Märkte der Zukunft hatte. Messing und Kupfer regten die Phantasie des Mannes an. Und so gründete er sein eigenes Unternehmen.

Wilhelm Prym lebte vor knapp fünfhundert Jahren. 1530 gründete er seine Goldschmiede in Aachen und legte damit den Grundstein für das älteste Familienunternehmen Deutschlands. Heute arbeiten mehr als 4 000 Menschen für die William Prym GmbH & Co. KG - dem größten Hersteller für Druckknöpfe weltweit. Tag für Tag produziert das Unternehmen rund 15 Millionen Metallverschlüsse, ohne die keine Kinderjacke und keine Geldbörse vorstellbar wären.

Die Geschichte der Familie Prym und ihres sagenhaften Erfolgs wird bald nachzulesen sein in einem großen Kompendium. Unter dem Titel "Deutsche Standards - Weltmarktführer" wird Verleger Florian Langenscheidt das Werk Anfang Oktober auf der Frankfurter Buchmesse präsentieren. "Die Menschen wissen oft nicht, welch großartige Geschichte hinter den Familiennamen steckt", sagt

Er hat Erfahrung mit derartigen Monumentalprojekten. Im vergangenen Jahr veröffentlichte er unter dem Label "Deutsche Standards" bereits die Ausgabe "Marken des Jahrhunderts" - eine Hommage des Verlegers an den Standort Deutschland. Knapp drei Monate nach Erscheinen war die Startauflage des immerhin 78 Euro teuren Buches ausverkauft.

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