Gegen Kürzung des US-Notfallprogramms
US Airways: Ohne staatliche Hilfe vor der Insolvenz

US Airways fürchtet eine Insolvenz, wenn das Notfallprogramm der US-Regierung für Fluggesellschaften verzögert oder verkleinert würde.

vwd WASHINGTON. Die siebtgrößte US-Fluggesellschaft versucht sich mit dieser Mitteilung gegen die geplante Kürzung des Zehn-Milliarden-Dollar-Hilfsprogramms zu wehren.

US Airways hat sich darauf vorbereitet, im Rahmen dieses Programm einen Kredit über rund eine Milliarden Dollar zu erhalten. Die derzeitigen Meinungsverschiedenheiten zwischen Senat und Unterhaus könnten dazu führen, dass das Programm entweder gekürzt oder erst im neuen Fiskaljahr erhältlich ist, welches am 1. Oktober beginnt.

Das wäre aber für die angeschlagenen Fluglinie zu spät, heißt es aus dem Unternehmen und von Lobbyisten. Die Fluggesellschaft benötige die Finanzmittel bis spätestens August. Ohne den Kredit müsse die Gessellschaft eine Reorganisation nach dem Insolvenzrecht in Erwägung ziehen, sagte ein Sprecher von US Airways.

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