Gegenleistung für Intellicruit-Kauf
Jobpilot erhält knapp 300 000 Aktien zurück

Der Internet-Stellenanbieter Jobpilot hat im Rahmen eines unentgeltlichen Geschäfts knapp 300 000 eigene Aktien zurückerhalten.

Reuters FRANKFURT. Die 294 117 Papiere seien Teil der Gegenleistung für den Kauf der britischen Tochter Intellicruit Ltd. gewesen, die bis zum Eintritt bestimmter Bedingungen von einem Dritten als Verwalter gehalten worden seien, teilte das am Neuen Markt notierte Unternehmen am Donnerstag per Pflichtveröffentlichung mit.

Da die Bedingungen nicht eingetreten seien, hätten sich die Beteiligten darauf verständigt, dass die Aktien unmittelbar an die Jobpilot AG zurückfallen sollten. Jobpilot hatte Intellicruit, ehemals Virtual Village, im Oktober 2000 erworben.

Da sich durch die Transaktion das relevante Grundkapital verringere, halte der Schweizer Zeitarbeitskonzern Adecco nun Aktien an der Jobpilot AG in Höhe von mehr als 95 Prozent des Grundkapitals, teilte das Unternehmen weiter mit. Die Adecco S.A. hatte vor kurzem sämtliche Bedingungen für die Übernahme von Jobpilot erfüllt. Die Wettbewerbsbehörden der beteiligten Länder haben der Übernahme bereits zugestimmt.

Adecco hatte Anfang Februar ein Übernahmeangebot von 5,30 Euro je Anteilsschein der am Neuen Markt gelisteten Firma vorgelegt. Jobpilot hatte im ersten Quartal 2002 bei rückläufigen Umsätzen im operativen Geschäft erstmals die Gewinnschwelle erreicht. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) betrug 0,2 Millionen Euro nach einem Fehlbetrag von 6,2 Millionen Euro im gleichen Vorjahreszeitraum.

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